Sarah Gander arbeitet am Campus Fallenbrunnen und nimmt das Angebot CampusMobil gerne in Anspruch.
Sarah Gander arbeitet am Campus Fallenbrunnen und nimmt das Angebot CampusMobil gerne in Anspruch. (Foto: Herbert Joos)
Schwäbische Zeitung

Das Campus-Mobil, das im Zuge von E-Car-Sharing vor allem die DHBW und die ZU mit der Stadt verbindet, wird gut angenommen. Jedes der fünf Elektrofahrzeuge verzeichnet rund 140 Fahrten im Monat. Wie DHBW und ZU mitteilen, nutzen vor allem Studierende, aber auch Mitarbeiter der Hochschulen das Angebot. Der Stadtverkehr Friedrichshafen, der das Modell inzwischen betreibt, will es mittelfristig ausbauen.

Die Idee des Campus-Mobil war und ist es, die Standorte der ZU im Fallenbrunnen und am Seemooser Horn miteinander zu verbinden – und mit dem Bahnhof und der Innenstadt. Fünf Elektroautos stehen dafür zur Verfügung, die an fünf Ladesäulen mit Ökostrom betankt werden können – im Fallenbrunnen, am Seemoser Horn, in Manzell, am Landratsamt und in der Charlottenstraße. Wer sich einmalig für sechs Euro registriert, zahlt einen Euro für 15 Minuten. Im Internet können die Nutzer sehen, welches Auto wo steht.

Entstanden ist Campus-Mobil als ein Baustein des Förderprojekts „emma – e-mobil mit Anschluss“. Inzwischen hat es der Stadtverkehr Friedrichshafen übernommen, der auch den Stadtbus betreibt. Das Projekt hat sich inzwischen bewährt. Ein Fahrzeug kommt auf rund 140 Fahrten im Monat, 90 Prozent der Fahrten sind zwischen fünf und 15 Kilometern lang. Zuständig für die Autos und die Registrierung ist Anja Lindenlaub von der DHBW Ravensburg. „Bei den Studenten und Mitarbeitern kommt das Angebot gut an“, berichtete sie.

Auf den Weg gebracht wurde auch eine Regelung, dass die DHBW-Mitarbeiter das Campus-Mobil für Dienstfahrten nutzen können. Zwei Vorteile machen das Angebot zusätzlich attraktiv: Die Autos haben eine Genehmigung für freies Parken im Stadtgebiet Friedrichshafen und die Registrierten können zusätzlich deutschlandweit die Flinkster-Flotte nutzen.

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