Im Bild die ehrenamtlichen Mitarbeiter der ambulanten Betreuungsgruppen mit Karl-Heinz Jaekel, Abteilungsleiter Sozialarbeit (l
Im Bild die ehrenamtlichen Mitarbeiter der ambulanten Betreuungsgruppen mit Karl-Heinz Jaekel, Abteilungsleiter Sozialarbeit (links), Rita Hampel (vorne, links), Margot Ahr (vorne, Zweite von links) und Tina Manig (Zweite von rechts). (Foto: DRK)
Schwäbische Zeitung

Zwei langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen sind bei der Jahresfeier der Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz verabschiedet worden, die der DRK-Kreisverband Bodenseekreis in Friedrichshafen anbietet. Rita Hampel leitete 15 Jahre die beiden Betreuungsgruppen im Rotkreuz-Zentrum in Friedrichshafen. Die Fachfrau hatte zuvor in der Pflegedienstleitung gearbeitet. Margot Ahr, Altentherapeutin, war 13 Jahre lang ebenfalls in der Gruppenleitung engagiert, heißt es in der Pressemitteilung.

Karl-Heinz Jaekel, Abteilungsleiter Sozialarbeit beim DRK-Kreisverband, und Bruna Wernet, Leiterin der DRK-Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, verabschiedeten beide Frauen mit Bedauern: „Sie haben den Menschen mit Demenz viele Stunden Ihrer Zeit in Ihrem Ruhestand geschenkt und waren mit Freude und Herzblut dabei.“

Das habe sich auch in der fröhlichen Stimmung gespiegelt, mit der die Gäste mit Demenz nach den Betreuungsnachmittagen nach Hause gegangen seien, erklärte Bruna Wernet. „Wir verlieren mit Ihnen zwei kompetente, verlässliche Fachfrauen“, sagte Karl-Heinz Jaekel. Beide hätten die Gruppen mit Umsicht, Menschlichkeit, Fachkompetenz und Zuverlässigkeit über lange Jahre geleitet. „Über 1000 Nachmittage wertvolle Zeit haben Sie beide in den Gruppen eingebracht“, zollte Jaekel den beiden Damen Anerkennung. Seit vergangenem Jahr verstärkt die ausgebildete Pflegefachkraft, Musikpädagogin und Musikgeragogin Tina Manig in Friedrichshafen das Team der Gruppenleiterinnen. Unterstützt wird sie von zehn ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Maximal neun Gäste werden pro Gruppe aufgenommen, der Betreuerschlüssel liegt bei 1:2. Wie Bruna Wernet sagt, sei so ein individuelles Eingehen auf die Bedürfnisse der Gruppenteilnehmer gewährleistet. Dies sei eine Besonderheit des Betreuungskonzepts.

Liegt ein Pflegegrad vor, können die Kosten für die Nachmittage durch die Pflegekasse übernommen werden.

Zu den Gruppenstunden wird auf Wunsch ein Fahrdienst angeboten, der die Gäste abholt und wieder nach Hause bringt.

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