Drei Stunden ohne Strom: Leben am Limit

 Strom ist eben doch Luxus.
Strom ist eben doch Luxus. (Foto: Jens Büttner/dpa)
Crossmediale Redakteurin

Schnell noch warm duschen, schnell noch den morgendlichen Kaffee aufbrühen, schnell noch alle akkubetriebenen Geräte laden. Die Ankündigung drei Stunden ohne Stromversorgung leben zu müssen, versetzte mich in rege Betriebsamkeit.

Die Baustelle vor dem Haus, die schon einige Wochen für wackelnde Tische sorgt, fordert täglich neue Opfer. Diesmal also die Stromversorgung. Gut, dass wir schon großzügige zwölf Stunden zuvor mit einem Aushang an der Außentür darüber in Kenntnis gesetzt wurden. Drei Stunden ohne Strom, das wird man doch wohl Mal schaffen, denken Sie. Aber, wenn man den ganzen Tag im Homeoffice verbringt, ist da doch ein bisschen logistische Vorausplanung nötig. Der Laptop, auf dem diese Zeilen geschrieben werden, hat mittlerweile schon in den Stromsparmodus geschaltet, der Bildschirm wird immer dunkler. Der Wlan-Hotspot vom Handy reicht aber glücklicherweise aus.

Die Akkuanzeige steht bei 13 Prozent, noch neun Minuten bis zur angekündigten Ende der Bauzeit. Es wird spannend! Steht der nachmittägliche Kaffee auf der Kippe und kann abends wieder warm gekocht werden? Alles Luxusprobleme, ich weiß. Luxus, über den man sich an energiereichen Tagen keine Gedanken macht. Die Idee, ausnahmsweise für diese energielose Zeit doch ins Büro zu fahren scheiterte übrigens auch an einem praktischen Detail: Das Garagentor funktioniert, nun ja, elektrisch.

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