Dornier-Museum äußert sich zu Rupps-Kritik

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So sieht das Cockpit der „Landshut“ derzeit aus. 1977 war die Maschine von Terroristen entführt worden, jetzt soll aus dem Wrac
So sieht das Cockpit der „Landshut“ derzeit aus. 1977 war die Maschine von Terroristen entführt worden, jetzt soll aus dem Wrack in Friedrichshafen ein Museumsstück werden. (Foto: dpa/Felix Kästle)
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Im Dornier-Museum hat das Interview mit „Landshut“-Aktivist Martin Rupps offenbar keine große Freude ausgelöst. Der Journalist, der auch dem wissenschaftlichen Beirat des Projektes angehört, hatte die Befürchtung geäußert, dass die „Landshut“-Ausstellung auf die lange Bank geschoben wird, ein tragfähiges Finanzierungsmodell angemahnt und die Dorniers, die Stadt und die Bundesregierung kritisiert.

Welche Äußerungen Rupps’ genau übel aufgestoßen sind, wollte das Museum auch auf Nachfrage nicht mitteilen und hat statt dessen um den Abdruck dieser Stellungnahme gebeten: „Die Dornier-Stiftung für Luft- und Raumfahrt als Trägerin des Dornier-Museums weist darauf hin, dass Herr Rupps keine Leitungs- und keine Sprecherfunktion innerhalb des wissenschaftlichen Beirates der geplanten Landshut-Ausstellung hat. Seine Äußerungen sind als Privatmeinung zu verstehen. Der wissenschaftliche Beirat ist ein im Hinblick auf die museale Gestaltung der Ausstellung beratendes Gremium.

Die Dornier-Stiftung für Luft- und Raumfahrt begrüßt, wenn sich Mitglieder des Beirates konstruktiv auch privat für das Projekt engagieren. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen einem privaten, persönlichen Engagement auf der einen Seite – und der professionellen Konzipierung sowie Finanzierung und Realisierung einer Ausstellung und eines Museums auf der anderen Seite.“

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