Diskurs zur Reiseliteratur der ganz besonderen Art

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Ulrich Raulff diskutiert über Reiseliteratur.
Ulrich Raulff diskutiert über Reiseliteratur. (Foto: pr)
Schwäbische Zeitung

Der Spirituskreis ist ein soziologisch-philosophischer Arbeitskreis der Zeppelin Universität. Er lädt am Montag, 17. Oktober, um 20 Uhr in den Kiesel ein, um dort ein ganz besonderes Literarischen Quartett, besser Quintett, stattfinden zu lassen. Es geht um Werke zum Literaturherbst-Thema „unterwegs“. ZU Gast sind der FAZ-Redakteur Freddy Langer und der Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach, Professor Ulrich Raulff. Die beiden werden zusammen mit der Kulturwissenschaftlerin Professorin Maren Lehmann sowie dem Journalisten Jens Poggenpohl und dem ZU-Dozenten Joachim Landkammer über Wolfgang Büschers „Berlin-Moskau: Eine Reise zu Fuß“ und Christoph Ransmayrs „Atlas eines ängstlichen Mannes“ diskutieren.

Fast drei Monate war Büscher unterwegs, um zu Fuß von Berlin nach Moskau zu laufen. Das war 2001. 2500 Kilometer legte er zurück.Er lief über die Route des Napoleonfeldzuges und der deutschen Wehrmacht, die 1941 in Russland einfiel. Bei seiner Reise lernte er skurile und besondere Menschen und Orte kennen. Im Gegensatz dazu hat Ransmayr gesammelt.

Er hat eine Liste, einen Atlas erstellt, in dem er seine Beschreibungen von Reisen zusammenfasst, die ihn um die Welt geführt haben – auf eine höchst seltene und formal wunderbare Weise. Die Veranstaltung wird gefördert von der Zeppelin Universitätsgesellschaft. Eintritt frei. Beginn ist um 20 Uhr im Kiesel des K42 in Friedrichshafen.

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