Kanada und Alaska – Fotograf Florian Schulz zeigt eindrucksvolle Aufnahmen aus der Natur der Wildnis.
Kanada und Alaska – Fotograf Florian Schulz zeigt eindrucksvolle Aufnahmen aus der Natur der Wildnis. (Foto: Florian Schulz)

Kaum eine Veranstaltung entführt die Besucher derart vielfältig an die Schauplätze dieser Welt, zu verborgenen Schönheiten und in die Welt der Fotografie, wie das die Wunderwelten schaffen. Sie finden auch in diesem Jahr wieder statt und bespielen vom 1. bis 4. November das Graf-Zeppelin-Haus.

Es ist das 13. Wunderwelten-Festival, das von Immanuel Schulz organisiert wird und mit dem er nicht nur spannende Vorträge oder lehrreiche Seminare, sondern auch Ausstellungen und eine Fotomesse an den Bodensee holt. Zwölf Live-Reportagen auf Großleinwand verführen die Zuschauer zum einen, auf Reisen zu gehen, motivieren aber auch immer wieder, selbst die Kamera in die Hand zu nehmen und sich ein Bild von der Welt zu machen. Zudem kommen die Besucher mit den Akteuren auch hautnah in Kontakt, können sich austauschen oder einfach von den Schönheiten dieser Welt träumen.

„So kann der Besucher auf der Leinwand nach Neuseeland, Nordfriesland, Skandinavien und Kenia reisen. Im Programm gibt es eine eindrucksvolle Zeitreise nach Syrien, so wie es vor dem Krieg war“, schreibt Veranstalter Immanuel Schulz in einer Pressemitteilung. Bei „Baumwelten“ gehe es in die letzten naturbelassenen Wälder Mitteleuropas, und „Magische Orte“ führt zu Europas mystischen Stätten. „Die Welt im Zeitraffer“ verspricht, ein ausgefallener Vortrag zu werden. Der Zeitraffer-Guru Gunther Wegner nimmt die Besucher mit auf eine Reise, in der die Zeit sichtbar wird. Auch die Reportage „Kanada & Alaska“ des bekannten, oberschwäbischen National Geographic-Fotografen Florian Schulz wird wieder viele Menschen faszinieren. In seinem einzigen Vortrag, den er in Deutschland hält, nimmt er die Besucher mit nach Kanada und Alaska und berichtet von seinen abenteuerlichen Erlebnissen in der wilden und schönen Natur des Nordens. Der Schweizer Fotograf und Himalaya-Experte Manuel Bauer wurde schon mit seiner Arbeit beim World Press Photo Award ausgezeichnet. Er verbrachte Jahre mit dem Dalai Lama im Himalaya und bringt in seinem unvergleichlichen Vortrag einzigartige Einblicke in die Reisen des spirituellen Oberhaupts Tibets auf die Leinwand. Mit „Ikonen der Naturfotografie“ ist es Wunderwelten zum zweiten Mal gelungen, mehrere Topfotografen in einem Vortrag zu vereinen. Die Urgesteine der Tierfotografie Gabriela Stäbler, Konrad Wothe und Norbert Rosing reisen nach Afrika, in die Regenwälder und in die Arktis. Dabei berichten sie aus ihrem gemeinsamen Erfahrungsschatz von mehr als 100 Jahren Naturfotografie.

Die kostenlose Fotomesse sowie die Ausstellungen offenbaren, was bildnerisch machbar ist, machen Lust auf das eigene Bild und inspirieren einmal mehr, den Blick auf die Natur, die Landschaft und die Menschen zu richten. 25 Fotokurse mit ausgewiesenen Fachleuten rund um die Fotografie reißen während des Festivals unterschiedlichste Themen an. Es wird ein Fest der Fotografie.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen