In der Compagnie Hervé Koubi tanzen zwölf Männer aus Algerien und Burkina Faso.
In der Compagnie Hervé Koubi tanzen zwölf Männer aus Algerien und Burkina Faso. (Foto: Nathalie Sternalski)
Schwäbische Zeitung

Die Compagnie Hervé Koubi ist am Mittwoch, 20. März, und Donnerstag, 21. März, im Bahnhof Fischbach zu Gast. Zu sehen ist das Werk mit dem Titel „Ce que le jour doit à la nuit (Die Schuld des Tages an die Nacht)“ jeweils um 19.30 Uhr im Bahnhof Fischbach. Die Choreografie stammt von Hervé Koubi.

Die Compagnie macht mit ihrem spektakulären Tanztheater Furore, heißt es in einer Ankündigung. Zwölf Tänzer aus Algerien und Burkina Faso – keiner hatte eine Ballettausbildung im herkömmlichen Sinn, es sind überwiegend Straßentänzer und Hip-Hopper – zeigen eine beeindruckende Choreografie, die kraftvoll und zugleich spirituell um die Frage von Identität kreist.

Der Gründer der Truppe, Hervé Koubi, ist promovierter Pharmazeut mit algerischen Wurzeln. Er entschied sich für eine Laufbahn als Tänzer und Choreograf und schloss ein entsprechendes Studium ab.

Gemeinsam mit Guillaume Gabriel, Wegbegleiter bei zahlreichen seiner Werke, schuf Koubi 2013 „Die Schuld des Tages an die Nacht“, das sich mit dem von Leid geprägten französisch-algerischen Verhältnis auseinandersetzt. Wo immer das Stück mit seiner Mischung aus Akrobatik, modernem Tanz, Ballett und Sufi-Tänzen auf die Bühne kommt, wird es mit stehenden Ovationen gefeiert. Einer Einladung zu den Ruhrfestspielen Recklinghausen im Mai 2018 folgen Auftritte in Bremen, Chemnitz, Münster und eine Tour, die erneut nach Deutschland, in die Niederlande und nach Belgien führt.

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