„Der schönste Zirkus, den ich je gesehen habe“ feiert Premiere in Friedrichshafen

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Vorstellungen sind bis Mittwoch, 29. August, jeweils um 16 Uhr und um 20 Uhr (außer sonntags). Am Sonntag gibt es Aufführungen um 11 und um 15 Uhr. Am Mittwoch gibt es nur eine Vorstellung um 16 Uhr.

Mehr als 1000 Besucher haben am Freitagnachmittag die Premierenvorstellung des Zirkus Charles Knie in Friedrichshafen verfolgt und zeigten sich begeistert. Höhepunkt des atemberaubenden, unterhaltsamen und auf höchstem Niveau präsentierten Spektakels war die, laut Veranstalter, beste gemischte Raubtiernummer der Welt mit dem Stardompteur Alexander Lacey sowie die Formation „Flying Wulber“, die mit ihrem dreifachen Salto-Mortale für höchste Anspannung beim Publikum sorgte. Noch bis einschließlich Mittwoch, 29. August, gibt es tägliche Vorführungen am Messeparkplatz gegenüber der ZF.

Menschen, Tiere, Sensationen: Mit einer kunterbunten, unterhaltsamen, vor allem aber artistisch und akrobatisch anmutenden und perfekt produzierten Show feierten die zahlreichen Besucher ihre Zirkusstars am Freitag im ausverkauften Zelt des weltbekannten Zirkus Charles Knie.

Live begleitet und musikalisch getragen von den Klängen des Manegen-Orchesters nahmen die Protagonisten ihre großen und kleinen Fans mit auf eine bewegte, bebilderte und zeitlose Reise.

Da war etwa Henry, der „Prince of Clowns“ aus Venezuela, der herrlich frech und schelmisch mit neckischem Grinsen und großartigen Grimassen sein Publikum gekonnt und witzig in sein lustiges Programm miteinbezog und dafür sorgte, dass das bestens gelaunte Rund von der ersten Minute an lachte, schrie und viel Beifall schenkte.

Hochspannung und Gänsehaut

Alexander Lacey, unter anderem ausgezeichnet beim „Internationalen Circusfestival in Monte Carlo“, bescherte mit seinen Löwen und Tigern im eigens aufgestellten Rundkäfig nicht nur Hochspannung und Gänsehaut, sondern auch ungläubiges Staunen, gepaart mit viel Respekt, versteht sich. Mit einer scheinbaren Leichtigkeit und doch zu jederzeit souveränen und starken Führung beeindruckte der wohl weltweit bekannteste Raubtier-Dompteur seine Fans, während das Duo Medini auf einer nur wenigen Quadratmeter großen Plattform waghalsige Tricks auf Rollschuhen vorführte nachdem eingangs „Afrika United“ mit Kamelen, Lamas, Rindern, Büffeln und Zebras die exotische Tierwelt des Kontinents in vielen wunderschönen Bildern darstellte.

Wer hoch hinaus wollte, war bei der Trampolinnummer der „Wulber Brothers“ bestens aufgehoben oder zeigte sich beim dreifachen Salto-Mortale der Formation „Flying Wulber“ vollauf begeistert. „Das ist der schönste Zirkus, den ich je gesehen habe. Es war aber auch der erste“, schwärmte der fünfjährige Janson aus Fischbach, bevor Marek Jama mit zwölf edlen Friesen und Araberhengsten variantenreiche Pferdedressuren präsentierte. Ob kräftezehrende Handstandartistik, ob die waghalsige Schlappseil-Darbietung mit Tatiana Kundyk oder auch die unfassbar schnellen Jonglagen der „Messoudis“-Brüder aus Australien: Wer einmal richtig und live Zirkusluft schnuppern möchte, wer sich nach einer Mischung aus prickelnder Gänsehaut und nicht enden wollenden Lachkrämpfen sehnt, der darf sich auf die noch folgenden Vorstellungen des Zirkus Charles Knie zurecht freuen, wenn es heißt: „Manege Frei für Menschen, Tiere, Sensationen“.

Vorstellungen sind bis Mittwoch, 29. August, jeweils um 16 Uhr und um 20 Uhr (außer sonntags). Am Sonntag gibt es Aufführungen um 11 und um 15 Uhr. Am Mittwoch gibt es nur eine Vorstellung um 16 Uhr.

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