Der letzte Wurf entscheidet: Friedrichshafener Bundesligakegler scheitern knapp an Schwabsberg

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 Darko Lotina machte es im Bundesligaspiel gegen den KC Schwabsberg zum Schluss nochmal spannend.
Darko Lotina machte es im Bundesligaspiel gegen den KC Schwabsberg zum Schluss nochmal spannend. (Foto: Archiv Günter Kram)
Schwäbische Zeitung

Im letzten Wurf des Spiels der Kegler der Sportfreunde Friedrichshafen gegen den KC Schwabsberg lag die Verantwortung bei Kapitän Darko Lotina. Eine Sieben war nötig, um die zwei Punkte für die Gesamtholzzahl zu holen – es fielen jedoch nur sechs, was bei den gesamten Holz ein Unentschieden, jedoch unterm Strich eine 3:5-Niederlage (3617:3617) bedeutete.

Schon zu Beginn war die Spannung stetiger Begleiter, heißt es in einer Pressemitteilung der Friedrichshafener Kegler. Dejan Lotina (593, 139/138/156/160) musste gegen den Schwabsberger Kapitän Michael Schlosser (626, 172/156/136/162) beim 1:3 schon früh abschreiben. Parallel fand die erste enge Entscheidung statt: Lukas Funk (604, 155/151/141/157) musste im finalen vierten Durchgang einen 16-Holz-Rückstand aufholen, um sich den Punkt noch gegen Johannes Arnold (605, 141/158/164/142) zu sichern. Am Ende holte er zwar noch das 2:2 heraus, musste den Punkt aber um ein Holz seinem Gegner überlassen. Damit gingen die ersten zwei Punkte an die Gäste aus Schwabsberg, die einen Vorsprung von 34 Holz mit ins zweite Drittel nahmen.

Spannende Aufholjagd

Dort boten sich Michael Reiter (637, 166/154/161/156) und der Youngster Tim Brachtel (642, 178/161/160/143) einen hochklassigen Schlagabtausch. Nachdem sich Reiter den dritten Satz knapp um ein Holz noch erkämpfen konnte, musste er noch 18 Holz im Finaldurchgang aufholen. Auch er musste dann aber unglücklich das Match mit 2:2 abgeben, da im 29. Wurf nicht alle Kegel fallen wollten. Der zweite Akteur Mario Listes (555, 132/138/147/138) in den Mittelpaarungen musste sich da deutlicher geschlagen geben. Er gab den Punkt mit 0:4 an Stephan Drexler (601, 140/150/154/157) ab. So war maximal noch das Unentschieden möglich, da die Gäste mit 4:0 und 85 Holz in Front waren.

Damit war die Marschroute für die beiden Schlussakteure klar: zwei Siege und den ordentlichen Rückstand abknabbern. Nicolai Müller (591, 152/127/148/164) setzte die erste Pointe der Aufholjagd. Gegen Daniel Beier (581, 157/152/147/125) lag er schon 0:2 zurück, gewann den dritten Durchgang mit einem Holz und holte noch einen 29-Holz-Rückstand im letzten Durchgang auf und drehte sein Match noch zu seinem Gunsten zum 2:2.

Beim zweiten Vergleich kam es zum Drama von Kapitän Darko Lotina (637, 139/163/162/173). Er holte satte 75 Holz gegen Stefan Zürn (562, 132/147/149/134), siegte am Ende zwar mit 4:0, jedoch verließ ihn das Glück beim allerletzten Wurf, bei dem dieser eine Kegel einfach nicht fallen wollte.

Nach diesem erinnerungswürdigen Spiel verbleiben die Sportfreunde weiter auf Tabellenplatz sechs (12:16 Punkte), gefolgt vom KC Schwabsberg, der nun auf einen Punkt (11:17) an die Häfler herangerückt ist.

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