Der FC Dostluk steht auf Platz drei und will mehr

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Der FC Dostluk obenauf, die SGM Hege-Nonnenhorn/Bodolz geschlagen. Nach dem 5:2-Sieg steht der FCD auf Platz drei der Tabelle.
Der FC Dostluk obenauf, die SGM Hege-Nonnenhorn/Bodolz geschlagen. Nach dem 5:2-Sieg steht der FCD auf Platz drei der Tabelle. (Foto: Alexander Hoth)
Sportredakteur

Rein von der Tabelle her betrachtet sind die Verhältnisse in der Fußball-Kreisliga A2 auch nach dem 17. Spieltag am vergangenen Wochenende nur ganz oben und ganz unten halbwegs geklärt. Als Spitzenreiter seit dem vierten Spieltag eilt der VfL Brochenzell mit großen Schritten in Richtung Meisterschaft und Aufstieg zur Bezirksliga. Am anderen Ende abgeschlagen fristet der Sportclub Friedrichshafen mit gerade einem Saisonsieg und zwei Unentschieden auf der Habenseite das Dasein. Der aktuelle Tabellenzweite SV Achberg (29 Punkte) hat lediglich fünf Punkte mehr auf dem Konto als der Achtplatzierte TSV Neukirch. Angesichts der noch zahlreich ausstehenden Nachholspiele kann es hier noch zu unerwartet kräftigen Ausschlägen kommen – nach oben wie nach unten.

Der VfL Brochenzell gewinnt die meisten Spiele sehr knapp. Das Lieblingsergebnis ist 2:1. „Wir spielen derzeit nicht gut, haben aber immer wieder Spieler, die den Unterschied ausmachen“, sagt VfL-Trainer Rolf Weiland.

Altinkaynak trifft

Federn lassen mussten am Sonntagnachmittag die SGM Hege/Nonnenhorn/Bodolz bei der 2:5-Niederlage gegen den FC Dostluk. „Die ersten 20 Minuten waren wir nicht auf dem Platz präsent. Das Spiel lief komplett an uns vorbei“, bedauerte SGM-Coach Thomas Kristen den frühen 0:3-Rückstand. Nachdem Sven Grünenburg und Andrei Irimia auf 2:3 verkürzten, bekam Dostluk den zweiten Strafstoß der Partie zugesprochen. „Wie schon beim 0:2 war es eine fragwürdige Elfmeterentscheidung“, so Kristen zum Foul an Ibrahim Altinkaynak. Der türkische Ex-Profifußballer ließ sich die Chancen nicht nehmen und verwandelte beide Male. Danach war die Partie, die nach der Halbzeitpause von vielen Unterbrechungen geprägt war, so gut wie gelaufen. Serkan Buz und seine Spieler genießen die Situation: „Dieser dritte Platz war nicht geplant, aber wir lehnen ihn nicht ab. Wenn es am Ende sogar die Relegation ist, dann nehmen wir diese auch an.“

Einen Rückschlag musste auch der TSV Schlachters hinnehmen, der bei der SGM Fischbach/Schnetzenhausen mit 3:4 unterlag. Durch drei Treffer von Frank Cottance und ein Tor von Jodok Rauch sorgten die Hausherren für eine scheinbar beruhigende Führung, bevor Jonas Hermann und Nils Butz (81.) den TSV nochmals heranbrachten. Dass man dann 4 Tore kriegt ist keine Überraschung. Leider haben wir erst gegen Ende ins Spiel gefunden. Unsere Zweikampfwerte waren schwach, wir haben zu viel zugelassen“, meinte TSV-Trainer Lukas Sonntag hinterher.

Torjäger ist gut drauf

Was wäre der Tabellenzweite SV Achberg ohne seinen langjährigen Torjäger Simon Goldbrunner? Der Stürmer drehte das Heimspiel gegen die U23 des VfB Friedrichshafen quasi im Alleingang. 1:2 lagen die Achberger nach 50 Minuten zurück, bevor „Goldi“ zweimal zuschlug (61./82.) und auf den 3:2 stellte. Pech aus Sicht der Häfler, dass Oliver Senkbeil bei zwei Standardsituationen nur Aluminium und das Außennetz traf. „Momentan können wir so etwas noch umbiegen“, sagte SVA-Coach Michael Riechel nach dem nächsten Dreier seiner Mannschaft.

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