"Einfach irre gemütlich." Viele Besucher wissen die besondere Atmosphäre beim "Advent im Schlosshof" zu schätzen. Bild: Geiselha
"Einfach irre gemütlich." Viele Besucher wissen die besondere Atmosphäre beim "Advent im Schlosshof" zu schätzen. Bild: Geiselhart (Foto: Brigitte Geiselhart)
Brigitte Geiselhart

Beim „Advent im Schlosshof“ ist alles ein wenig anders als auf anderen Weihnachtsmärkten. Ein wenig kleiner, ruhiger, heimeliger und beschaulicher. Von Trubel und Alltagshektik ist wenig zu spüren, dafür darf man beim gemütlichen Hock am lodernden Lagerfeuer mit Bekannten und bisher Unbekannten ins lockere Gespräch kommen, den Blick auf den See oder den wunderschön illuminierten Garten mit seinen imposanten Mammutbäumen werfen und in Ruhe die adventliche Stimmung genießen.

Zum siebten Mal lädt das Haus Württemberg in diesem Jahr zum „Advent im Schlosshof“ ein, der am Freitagabend eröffnet wurde und noch bis zum kommenden Freitag jeweils von 16 bis 20 Uhr geöffnet sein wird. Zu schätzen wissen die Besucher insbesondere auch den selbst gemachten Winzerglühwein aus dem Weingut Herzog von Württemberg. „Der rote Glühwein wird aus Spätburgunder hergestellt, der weiße aus Riesling“, verrät Sarah Labouvie, die als Ansprechpartnerin der Vinothek natürlich auch weiß, dass der neue Wein Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommt. „Wir hatten nicht nur hohe Erträge, sondern auch hohe Öchslegrade zu verzeichnen. Man darf sich schon auf einen ganz besonderen Jahrgang freuen.“

Gut war zum Auftakt auch die Stimmung bei den zahlreichen Besuchern, die am frühen Abend den Weg in den Schlosshof gefunden haben. „Ein tolles Ambiente. Einfach irre gemütlich“, sagte etwa Thomas Neuenfeld aus Friedrichshafen. „Von Stress und Gedränge ist hier keine Spur.“

Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen hat eine Walking-Gruppe aus Manzell. Bewegung an der frischen Luft und in geselliger Runde nette Leute treffen, das passt einfach zusammen, sind sich Ingrid, Rosi, Elke und Marianne einig – und lassen sich den einen oder anderen frisch gegrillten „Wildburger“ schmecken. „Ein echter Insidertipp“, betonen Karin Berhardt-Mayer, Sabine Gödel und Erika Rief. „Uns gefällt auch die wunderschöne Dekoration“, ergänzen sie – etwa mit Blick auf den weithin erstrahlenden Engel „Haiiael“, einem Kunstwerk von Diane Herzogin von Württemberg.

Codekan Gottfried Claß ist ebenfalls sehr angetan von der ganz besonderen Ausstrahlung dieses kleinen aber feinen Marktes. „Etwas für Liebhaber“, sagte er. „Und für Menschen, die das Besondere in der Adventszeit suchen.

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