Der Allgäupokal geht nach Friedrichshafen

Lesedauer: 3 Min
Schwäbische Zeitung

Trotz hohen Temperaturen haben viele Turnierpaare ihre Wettkämpfe um diverse Pokale ausgetragen. In Memmingerberg kämpften die Standard- und Lateinpaare parallel auf zwei Tanzflächen um den Allgäupokal, der vom Ausrichter Weiß-Blau Casino 84 Memmingen ausgelobt worden war. Trotz zusätzlicher Ventilatoren in den offenen Eingängen lag die Temperatur in der Sporthalle zeitweise immer noch über der Außentemperatur. Der Turnierleiter gönnte den Sportpaaren immer wieder Pausen und forderte die Tänzer regelmäßig zum Trinken auf.

Für die beiden Paare Holger und Isabel Lang (Sen II-B Standard) sowie Jürgen und Katrin Kosch (Sen III-S Standard) vom ATC „Graf Zeppelin“ Friedrichshafen waren jeweils zwei Runden zu absolvieren. Schon nach der Vorrunde war die Turnierkleidung durchgeschwitzt - wie nicht anders zu erwarten. Aber der eigentliche Schweißtreiber stand erst noch bevor. Im Finale steigt zusätzlich zur physischen üblicherweise auch noch die mentale Belastung, insbesondere dann, wenn die offenen Wertungen nicht ganz den Erwartungen der bewerteten Paare entsprechen sollten.

Für Jürgen und Katrin Kosch gestaltete sich das Finale zu einem Zweikampf mit dem Paar Kurt und Evelyn Summer aus Feldkirch (A), den das ATC-Paar knapp für sich entschied. Somit ging dieser Allgäupokal nach Friedrichshafen. Trotz überwiegender Wertung für den vierten Platz reichte es für Holger und Isabel Lang nicht ganz zu diesem Platz. Die unglückliche Verteilung der anderen Wertungen verwies das Paar am Ende auf Platz sechs.

Im beschaulichen Enzklösterle im Schwarzwald traten Sigmund Lassak und Marianne Bauer (Sen III-A Standard) gegen weitere 22 Paare an. Nach zwei Runden war klar, auch dieses ATC-Paar hatte das Finale seines Turnieres erreicht.

Platz sechs war dann der verdiente Lohn für die schweißtreibende Aktion.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen