Das wird die neue Heimat für die SZ Friedrichshafen

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Regionalleiter

Eine neue Heimat für die SZ: Lokalredaktion und Verlag der „Schwäbischen Zeitung“ Friedrichshafen werden ab Mitte 2021 in der ehemaligen Zeppelin-Apotheke in der Eugenstraße zu finden sein. Das alte Gemäuer wird von Prisma saniert und um einen Neubau erweitert.

„Wir haben uns in der Schanzstraße immer wohlgefühlt“, sagt Andreas Querbach, Geschäftsführer der „Schwäbischen Zeitung“ Friedrichshafen. „Der Wandel vom klassischen Zeitungsverlag zum digitalen Medienhaus, den unser Unternehmen durchläuft, stellt aber ganz neue Anforderungen – an unsere Mitarbeiter, unsere Abläufe und auch an unsere Räumlichkeiten.“

1000 Quadratmeter Bürofläche

Deshalb habe man nach gründlicher Abwägung beschlossen, in die Zeppelin-Apotheke umzuziehen. „Wir freuen uns auf unser neues, zeitgemäßes Zuhause in spannender Lage“, so Querbach. „Zugleich bedanken wir uns auch bei unseren langjährigen Vermietern, der Familie Rieger vom Hotel City Krone.“

Die ehemalige Zeppelin-Apotheke mit der charakteristischen Backsteinfassade in der Eugenstraße wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet und gehört seit 2018 der Vorarlberger Stadtentwicklungsgruppe Prisma, die in Friedrichshafen unter anderem die Seestatt beim Stadtbahnhof und den Competence Park beim Flughafen geschaffen hat.

Das alte Gemäuer am Sparkassenkreisel wird renoviert und entlang der Riedleparkstraße um einen Neubau ergänzt. So entstehen dann 1000 Quadratmeter Bürofläche.

„Das Projekt passt absolut in unser Konzept“, sagt Prisma-Chef Bernhard Ölz: „Altes und Neues harmonisch verbinden, einem historischen Bau frischen Schwung einhauchen und einen Beitrag für die Innenstadtentwicklung leisten.“ Grundsätzlich hätte Prisma das Bestandsgebäude auch abreißen dürfen, es steht nicht unter Denkmalschutz.

Dass die „Schwäbische Zeitung“ Erdgeschoss und ersten Stock des neuen Gebäudekomplexes langfristig anmieten wird, nennt Ölz „ein echtes Highlight“. Das werde sicher dazu beitragen, das Quartier dort zu beleben.

Interessenten für die Stockwerke

Für die weiteren Büroflächen im zweiten und dritten Stock gibt es laut Ölz bereits zahlreiche Interessenten. Da aber bis jetzt noch nichts unterschrieben sei, wolle er auch noch keine Namen nennen. Unter dem Haus wird eine kleine Tiefgarage entstehen.

Was noch fehlt, ist die Baugenehmigung der Stadt. Die entsprechenden Gespräche laufen aber bereits. Am Freitag, 29. November, werden die Pläne öffentlich im Friedrichshafener Gestaltungsbeirat vorgestellt und besprochen. Die Sitzung beginnt um 16.30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Technischen Rathauses. Läuft alles rund, beginnen die Bauarbeiten Anfang 2020, Mitte 2021 wird dann der Umzug der „Schwäbischen Zeitung“ erfolgen.

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