Das erwartet die Gäste beim Interkulturellen Stadtfest in diesem Jahr

Lesedauer: 4 Min
 Große Vorfreude aufs diesjährige Interkulturelle Stadtfest (von links): Mehmet Uzun, Elsa Cortijo de Waibel, Yalcin Bayraktar,
Große Vorfreude aufs diesjährige Interkulturelle Stadtfest (von links): Mehmet Uzun, Elsa Cortijo de Waibel, Yalcin Bayraktar, Natascha Garvin, Kamil Balikavlayan und Carina Bonanno. (Foto: Brigitte Geiselhart)
Brigitte Geiselhart

Ein Termin, den sich viele Häfler, aber auch Gäste aus Nah und Fern jedes Jahr gerne im Kalender rot anstreichen: Beim Interkulturellen Stadtfest, das am Wochenende des 29. und 30. Juni an der Uferpromenade über die Bühne geht, darf wieder nach Herzenslust gefeiert werden. Menschen aus unterschiedlichen Kulturen treffen und mit ihnen ins lockere Gespräch kommen, sich mit kulinarischen Spezialitäten aus aller Herren Länder verwöhnen lassen, sich an Musik und Tanz verschiedenster Couleur erfreuen – das macht mit Sicherheit Laune.

„Das Interkulturelle Stadtfest ist aber mehr als nur eine Veranstaltung mit Musik, Tanz und Essen aus fremden Ländern“, sagt Oberbürgermeister Andreas Brand. „Es setzt ein Zeichen der Verbundenheit und der Solidarität. Gemeinsam feiern alteingesessene Familien mit Menschen, die erst seit kurzem in Friedrichshafen wohnen. Gerade dieses Miteinander macht das Interkulturelle Stadtfest aus“, betont der OB und ist sich darin mit allen Mitgliedern des Vorbereitungsteams einig.

„Das Stadtfest ist auf einzigartige Weise zu einem Symbol für die Aufgeschlossenheit, die Heiterkeit und die Internationalität Friedrichshafens geworden“, sagt Yalcin Bayraktar, Leiter des Amtes für Soziales, Familie und Jugend. Bereits seit mehreren Monaten sind die städtischen Organisatorinnen Elsa Cortijo de Waibel und die Integrationsbeauftragte Natascha Garvin zusammen mit dem Stadtmarketing und den zahlreichen ehrenamtlichen Vertretern der Vereine dabei, ein wie immer bunt gemischtes Programm auf die Beine zu stellen. „Die Verzahnung mit den unterschiedlichen Gremien ist wirklich vorbildlich und macht dieses Fest so einmalig“, sagt Natascha Garvin.

„Logistische Herausforderung“

„Vor allem die Unterstützung der Vereine trägt wesentlich dazu bei, dass wir so viele kulturelle Höhepunkte präsentieren können“, so die Erfahrung von Elsa Cortijo de Waibel. „Aber auch der Zusammenhalt und das Wir-Gefühl unter den Ehrenamtlichen ist jedes Jahr aufs Neue beeindruckend“, ergänzt Mehmet Uzun, der seit zehn Jahren die Ordnerdienste koordiniert. „Die Planung wird von Jahr zu Jahr optimiert und ist immer wieder eine logistische Herausforderung“, sagt Kamil Balikavlayan, der seit 25 Jahren mit im Team ist. Moderiert wird das zweitägige Programm in diesem Jahr von Isabell Mangold, Danielle Waibel, Sabrina Wicker, Zeliha Röthemeyer und Sylvia Hiß-Petrowitz. Folkloremusik, Trachtentänze, Samba Shows, Salsa, mexikanische Folklore, chinesische Trommeltänze – und vieles mehr wird es an den beiden Festtagen zu bewundern und zu beklatschen geben. Direkt aus Matera, der Kulturhauptstadt Europas 2019, kommt die Ragnatela Folk Band, die an beiden Tage abends auf der Bühne am Gondelhafen auftritt. Auch kulinarisch ist für jeden Geschmack etwas dabei – von indischem Streetfood über russische Teigtaschen, thailändischen Spezialitäten bis zu gebackenen Watan und Donuts. Aber auch deutsche Spezialitäten wie Spanferkel oder Bratwurst sind auf dem Stadtfest zu finden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen