Organsiationsteam sitzt um einen Tisch herum
Das Organisationsteam um Bernd Wolferseder (Mitte) von den Bäfis und Manfred Gress (Zweiter von links) freuen sich auf die Fischbacher Fasnet und den anschließenden Funken. (Foto: Lichtinger)
Kirsten Lichtinger

Die Fischbacher Fasnet startet am Samstag, 18. Januar, mit dem traditionellen Bäfi-Ball der Bächlesfischer in der Festhalle unter dem Motto „80er-Jahre“ in die närrische Zeit. Den Auftakt macht eine Lumpenkapelle, aber auch der Graf-Zeppelin-Fanfaren-Zug hat sein Kommen angekündigt. Eine tänzerische Show-Einlage präsentieren die „Danceaholics“ aus Friedrichshafen. Die Bar sorgt mit Getränken wie Batida de Coco und Baileys für klassisches 80er-Jahre-Feeling.

„Gute Stimmung ist garantiert“, freut sich Bernd Wolferseder, Gruppenführer der Bächlesfischer. Erstmals gibt es eine rauchfreie Chillout-Lounge mit italienischen Kaffee- und Eisspezialitäten der Markdorfer Eismanufaktur „Gentile“. „Wir wollen für jedes Alter ein Angebot machen“, beschreibt der Gruppenführer das Ziel.

Erstmals stemmen die Bächlesfischer die Veranstaltungen der Fischbacher Fasnet ohne die Schalmeien, die im Moment Personalprobleme haben. „Wir hoffen aber, dass sie nächstes Jahr wieder mit dabei sind“, erklärt Wolferseder.

Der höchste Feiertag der Fasnet im Westend der Stadt ist der Fischbacher Samstag am 15. Februar. Nach dem Zunftmeisterempfang für geladene Gäste geht es mit einem „Warm-up“ im Restaurant Traube los, bevor um 14 Uhr der Umzug mit anschließendem Narrenbaum stellen startet. Die Route führt durch die Eisenbahnstraße, die Spaltensteiner Straße und die Koberstraße. „Das Dorf bebt, mit bestem Wetter rechnen wir sowieso“, schmunzelt der Gruppenführer.

Entlang der Route gibt’s wie jedes Jahr verschiedene Garagenpartys und Getränkestände. Auch 2020 sind Konfetti nicht erlaubt. „Man kann ebenso ohne Konfetti Spaß haben“, so Wolferseder. Für die Kinder gibt’s am Mittwoch, 19. Februar, das „Goofafescht“ in der Festhalle, das vom Förderverein der Fischbacher Schule organisiert wird. Der Hemedglonker-Umzug am Gumpigen Donnerstag findet dieses Jahr nicht statt. „Wir hatten einfach immer zu wenig Teilnehmer“, bedauert Stefan Flintrop vom Organisationsteam der Bäfis.

Die närrische Zeit endet traditionell mit dem Fischbacher Funken am Fildenplatz. Dafür braucht es erst einmal die ausgemusterten Weihnachtsbäume der Fischbacher Bevölkerung. Die Fischbacher Funkenfreunde holen sie am Samstag, 11. Januar, gegen eine Spende von zwei Euro ab. Der Funken beginnt bereits am Samstag, 29. Februar, um 12.30 Uhr. Eine deftige Funkensuppe lockt, außerdem gibt es heiße und kalte Getränke. Ab 14 Uhr bereichern frische Waffeln, Kuchen und Kaffee das Angebot. Im beheizten Pavillon findet ab 19 Uhr ein gemütlicher Hock statt.

Der Funken-Sonntag startet mit einem Frühschoppen ab 11 Uhr. Zum Mittagessen steht eine Funkensuppe auf der Speisekarte, ab 17 Uhr bietet Ottos Wurstbraterei ihre Bratwürste an. Der Kinderfunken wird nach Einbruch der Dunkelheit um 18 Uhr angezündet, der große Funken um 19 Uhr. „Unser Highlight ist wieder die Hexe, die zum 34. Mal von den Schülern der Tannenhagschule in liebevoller Handarbeit angefertigt wird“, erklärt Manfred Gress, zweiter Vorsitzender der Funkenfreunde.

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