Sportredakteur

VfB Friedrichshafen -

TSV Straßberg 0:0

Schiedsrichter: Max Angenendt - Zuschauer: 150.

VfB: Holzbaur (Tor) - Metzler, Tuncay (79., Mirkovic), N. Di Leo, Nikic (34., Weissenbacher) - Heimgartner, Pfluger, Merz (62., Strom), Toprak - Föger (46., Booch), D. Di Leo.

Eine Nullnummer haben knapp 150 Zuschauer am Samstagnachmittag im Häfler Zepplin-Stadion zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem TSV Straßberg verfolgt. Das Unentschieden konnte Daniel Di Leo keinesfalls befriedigen. „Das hat nichts zu tun mit Fußball“, meinte der VfB-Spielercoach zur Spielweise der Gäste aus dem Fußballbezirk Zollern.

Gegen die sehr defensiv eingestellten Straßberger taten sich die Häfler während der gesamten Spielzeit ungemein schwer. Straßberg trat in einem 5-4-1-System an und war in erster Linie darauf bedacht, die Räume in der eigenen Spielhälfte eng zu machen und den Ball vom eigenen Sechzehner fernzuhalten. Gegen dieses Bollwerk rannte der VfB in schöner Regelmäßigkeit an und versuchte, Druck aufzubauen.

Doch nur selten vermochten die Häfler, den Ball schnell nach vorne zu spielen. Dann wurde es zumeist gefährlich – wie etwa in der 24. Minute, als Nico Di Leo in den Strafraum eindrang und auf Bruder Daniel Di Leo flankte. Doch der Ball flog einen Tick zu hoch für den VfB-Spielertrainer, um ihn noch mit dem Kopf zu erwischen. „Ein frühes Tor wie in der Vorsaison hätte uns gutgetan“, meinte Di Leo nach dem Remis.

Beinahe wäre der Spielverlauf sogar auf den Kopf gestellt worden: Raphael Reinhart bekam an der Mittellinie den Ball unter Kontrolle, spielte sofort weiter auf den freigelaufenen Sven Heckendorf, der nach innen zum sträflich ungedeckten Marvin Wiedmann passte. Doch der aufmerksame VfB-Torhüter Heiko Holzbaur warf sich in den Schuss des Straßberger Offensivmanns und bewahrte seine Mannschaft vor dem Rückstand.

Nach der Halbzeitpause wechselten beide Mannschaften nach und nach durch, am Spielverlauf änderte sich erst einmal nicht viel. Weiterhin belagerten die Häfler das Gästetor, fanden jedoch so gute wie keine Lücke im engmaschigen Abwehrverband. Immer war ein Fuß, ein Kopf oder ein Bein im Weg – oder ein Fehlpass verhinderte den nötigen Schwung im Angriff. Straßberg dagegen lauerte auf Kontermöglichkeiten und wollte das Unentschieden mit aller Gewalt über die Zeit retten.

Das Gästetor schien wie vernagelt, auch bei eine der drei Großchancen der Häfler während der zweiten Halbzeit. Nach einem von Ralf Heimgartner getretenen Eckball kam Weissenbacher im Fünfmeterraum vor Christopher Kleiner völlig frei zum Kopfball. Doch landete der Ball in den Armen des TSV-Schlussmanns (84.). Auch nach 90 Minuten und der Nachspielzeit hieß es 0:0.

„Wir haben die Räume eng gemacht, 90 Minuten gegen den Ball gearbeitet und gut dagegengehalten. Wir haben mit fairen Mitteln verteidigt und uns einen Punkt erkämpft. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte Gästecoach Oliver Pfaff seine Mannen nach den überstandenen 90 Minuten.

VfB Friedrichshafen -

TSV Straßberg 0:0

Schiedsrichter: Max Angenendt - Zuschauer: 150.

VfB: Holzbaur (Tor) - Metzler, Tuncay (79., Mirkovic), N. Di Leo, Nikic (34., Weissenbacher) - Heimgartner, Pfluger, Merz (62., Strom), Toprak - Föger (46., Booch), D. Di Leo.

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