Bei der Jahresfeier der DRK-Service-Zeit verabschieden Leiterin Christel Bachhofer (links) und ihre Stellvertreterin Anni Benkö
Bei der Jahresfeier der DRK-Service-Zeit verabschieden Leiterin Christel Bachhofer (links) und ihre Stellvertreterin Anni Benkö (rechts) Cornelia Stärk (Zweite von rechts) und danken Roswitha Arndt (Zweite von links) für ihre zehnjährige Mitarbeit. (Foto: Ruediger Schall)
Schwäbische Zeitung

Bei der Jahresfeier der Service-Zeit im DRK-Kreisverband Bodenseekreis ist Cornelia Stärk als dienstälteste Mitarbeiterin nach 18 Jahren verabschiedet worden. Außerdem wurde Roswitha Arndt für zehn Jahre Mitarbeit geehrt.

Das Team der Service-Zeit im DRK-Kreisverband Bodenseekreis unterstützt pflegebedürftige, betagte oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen darin, möglichst lange und selbstständig in ihrem Zuhause leben zu können, heißt es in einer DRK-Pressemitteilung. 15 Mitarbeiter sind im Bodenseekreis Ost im Einsatz, um die Kunden im Alltag zu entlasten und zu begleiten: Sie kümmern sich um Haushalt und Wäsche, sie kaufen ein und kochen, sie begleiten die Kunden zu Veranstaltungen oder Spaziergängen, zum Arzt, zu Ämtern und Behörden. Die jeweilige Hilfe wird ganz nach Bedarf mit den Kunden abgestimmt.

18 Jahre arbeitete Cornelia Stärk im Team mit. Christel Bachhofer, Leiterin der Service-Zeit im östlichen Bodenseekreis, verabschiedete die dienstälteste Mitarbeiterin mit herzlichen Worten und guten Wünschen. „Sie waren kreativ, emphatisch und geduldig“, bescheinigte Christel Bachhofer. Cornelia Stärk sei von den Kunden sehr geschätzt worden und sei auch in herausfordernde Einsätze immer mit einer positiven Einstellung gegangen.

Cornelia Stärk erklärte, sie gehe auch mit Wehmut: „Man könnte ein Buch schreiben, was man alles erlebt hat.“ Sie hat ihre Arbeit als einen Lebensabschnitt empfunden, „der einfach schön ist“. Mit Kunden, die sie teilweise über viele Jahre begleitete, pflegte sie ein vertrauensvolles, herzliches Verhältnis: „Wir haben zusammen gelacht und geweint.“ Diese enge Beziehung half ihr auch in Situationen, in denen ihre Kunden nicht mehr selbst ihre Wünsche äußern konnten. So habe sie für eine sterbende Frau Musik aufgelegt: „Ihr Sohn saß an ihrem Bett und ich habe gewusst, dass sie Beethoven sehr liebt.“

Jetzt gab Cornelia Stärk „ihre“ Kunden in die Hände ihrer Kolleginnen und Kollegen weiter. Der Abschied sei ihr teils sehr schwer gefallen, ebenso wie ihren Kunden. Aber in ihrer gewohnt herzlichen Art fand sie für ihre Kunden die richtigen Worte zum Abschied, manchmal auch mit einem Augenzwinkern: „Herrn M. fällt es nicht so schwer, ich hab’ ihm gesagt, da kommt eine Junge“, erzählte sie mit einem Schmunzeln.

Christel Bachhofer gratulierte Roswitha Arndt herzlich zum zehnten Jubiläum als Mitarbeiterin der Service-Zeit. Sie sei sehr zuverlässig und habe sich mit viel Einfühlungsvermögen, Geduld und Verständnis um die Kunden gekümmert, auch mit großem Engagement, dankte Christel Bachhofer der Jubilarin. Bachhofer erklärte, in der Service-Zeit seien Humor, Einfühlungsvermögen, gute Laune und „ein hohes Maß an Mitmenschlichkeit“ gefragt. „Sie bringen Freude und Abwechslung in den Alltag der Menschen“, sagte Bachhofer, an die Mitarbeiterinnen gewandt.

Sie dankte dem Team für die Bereitschaft, auch schwierige Einsätze zu übernehmen sowie sich regelmäßig fortzubilden.

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