Geschäftsführer Edmund Berg (rechts) übergibt den Coperion-Preis an Jonas Crezelius, den besten Absolventen Maschinenbau der DHB
Geschäftsführer Edmund Berg (rechts) übergibt den Coperion-Preis an Jonas Crezelius, den besten Absolventen Maschinenbau der DHBW Ravensburg. Links im Bild sind Prof. Herbert Dreher, Rektor der DHBW Ravensburg, und Studiengangsleiter Prof. Lars Ruhbach. (Foto: DHBW)
Schwäbische Zeitung

Jonas Crezelius hat mit glatten 1,0-Note das Bachelorstudium Maschinenbau am Technikcampus Friedrichshafen der DHBW Ravensburg als Bester seines Jahrgangs abgeschlossen. Und hat sich damit laut Pressemitteilung des Instituts den Coperion-Preis in Höhe von 2500 Euro verdient, den das Weingartner Unternehmen für diese Leistung vergibt. Das Partnerunternehmen im Studium von Jonas Crezelius war die ZF Friedrichshafen AG, dort arbeitet er inzwischen als IT-Architekt.

Bereits zum 29. Mal hat die Firma Coperion nun schon den Preis an den besten Maschinenbau-Absolventen der DHBW Ravensburg vergeben. Ein Zeichen auch dafür, welchen Stellenwert das duale Studium in dem Unternehmen hat. Coperion ist von der ersten Stunde an als dualer Partner dabei, wie Geschäftsführer Edmund Berg bei der Preisverleihung betonte. Inzwischen hat Coperion gemeinsam mit der DHBW rund 80 DHBW’ler ausgebildet. „Die DHBW ist für Coperion einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren“, so Berg. Der Geschäftsführer stellte bei der Preisverleihung mit einer imposanten Präsentation vor, was der Anlangenbauer vom Standort Weingarten aus in alle Welt liefert. Eine Anlage besteht schon mal aus 200 000 Einzelteilen – die vom ersten Druck auf den Startknopf natürlich perfekt funktionieren muss.

Intersdisziplinär tätig

Mit dem Preisträger Jonas Crezelius treffe es „genau den Richtigen“, erläuterte im Anschluss Prof. Dr.-Ing. Lars Ruhbach, Studiengangsleiter Maschinenbau/Produktionstechnik – Produktion und Management. Die Gesamtnote von 1,0 sei dabei das eine. Beeindruckt habe ihn auch, dass der DHBW-Absolvent immer auch interdisziplinär unterwegs ist. Sein Studium hat er noch durch ein Kontaktstudium in Wirtschaftsmediation ergänzt. Als Maschinenbaustudent hat er zudem schnell seine Leidenschaft für die IT entdeckt, einen Bereich, in dem er auch seine Bachelorarbeit angesiedelt hat. Nach seinem Studium arbeitet er nun bei der ZF Friedrichshafen AG als IT Domäne-Architekt für Produktion und Qualität.

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