„Chest-Pain-Unit“ hilft bei Schmerzen in der Brust

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 Privatdozentin Dr. Julia Seeger leitet die Sektion Interventionelle Kardiologie und strukturelle Herzerkrankungen und die „Ches
Privatdozentin Dr. Julia Seeger leitet die Sektion Interventionelle Kardiologie und strukturelle Herzerkrankungen und die „Chest-Pain-Unit“, die Teil in der Interdisziplinären Aufnahmestation des Klinikums Friedrichshafen ist. (Foto: MCB)
Schwäbische Zeitung

Der international einheitliche Begriff „Chest-Pain-Unit“ kommt aus den USA, wo durch diese speziellen Notfallstationen für Patienten mit unklaren Brustschmerzen die Sterblichkeitsrate bei Herzinfarkten um mehr als ein Drittel gesenkt werden konnte, schreibt das MCB.

Die „Chest-Pain-Unit“ am Klinikum Friedrichshafen ist rund um die Uhr unter 07541 / 96 12 35 erreichbar. Alles über die CPU und die Klinik für Kardiologie unter

www.medizin-campus-bodensee.de

Schmerzen in der Brust können viele verschiedene Ursachen haben, Herz, Lunge, Speiseröhre, Muskel- und Skelettsystem des Brustkorbes können beteiligt sein. Im Klinikum Friedrichshafen gibt es genau deshalb die „Chest-Pain-Unit“ (CPU), eine Art Notfallambulanz bei akuten Brustschmerzen und für alle Patienten, die selbst oder über ihren Hausarzt ins Klinikum kommen.

In Deutschland verfügen erst wenige Krankenhäuser über derartige kardiologische Notfallstationen – im Klinikum Friedrichshafen leitet Dr. Julia Seeger die CPU sowie die Sektion Interventionelle Kardiologie und strukturelle Herzerkrankungen, berichtet der Medizin-Campus-Bodensee (MCB) in einer Pressemitteilung. Dahinter steht natürlich auch die seit vielen Jahren arbeitende 24-Stunden-Herzkatheter-Rufbereitschaft, die eine zeitnahe fachärztliche Versorgung von Herzinfarktpatienten rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche gewährleistet, heißt es weiter. Das ärztliche und pflegerische Personal der „Chest-Pain-Unit“ ist speziell geschult und die Ausstattung Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Jochen Wöhrle ist nicht nur durch die zwei Linksherzkathetermessplätze (LHKM) technisch ausgestattet.

Sind die Ursachen der akuten Brustschmerzen auf ein Herzproblem wie vielleicht eine Angina pectoris, eine Verengung der Herzkranzgefäße oder einen Infarkt zurückzuführen, hat das Klinikum Friedrichshafen in der Sektion Interventionelle Kardiologie und strukturelle Herzerkrankungen vielfältiger Eingriffs- und Therapiemöglichkeiten, „sodass wir unsere Patienten aus der Region auch hier versorgen können“, so Wöhrle. Eine heimatnahe Versorgung der Patienten liegt auch dem Chefarzt am Herzen und deshalb ist er froh, dass im Klinikum Friedrichshafen alle Eingriffe am Herzen durch ein erfahrenes Team durchgeführt werden können, schreibt der MCB in der Mitteilung weiter. Dies zeigt sich auch daran, dass die Kardiologie am Klinikum Friedrichshafen die einzige Kardiologie um den Bodensee herum ist, die von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie für die Zusatzqualifikation interventionelle Kardiologie zertifiziert worden ist.

Der international einheitliche Begriff „Chest-Pain-Unit“ kommt aus den USA, wo durch diese speziellen Notfallstationen für Patienten mit unklaren Brustschmerzen die Sterblichkeitsrate bei Herzinfarkten um mehr als ein Drittel gesenkt werden konnte, schreibt das MCB.

Die „Chest-Pain-Unit“ am Klinikum Friedrichshafen ist rund um die Uhr unter 07541 / 96 12 35 erreichbar. Alles über die CPU und die Klinik für Kardiologie unter

www.medizin-campus-bodensee.de

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