CDU: Friedrichshafen soll mehr Holz verbauen

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 Die Häfler CDU setzt sich dafür ein, dass die Stadt in Bauvorhaben mehr Holz verbaut.
Die Häfler CDU setzt sich dafür ein, dass die Stadt in Bauvorhaben mehr Holz verbaut. (Foto: Michael Baumgartner)
Schwäbische Zeitung

Die CDU wirbt für Vorrang von Holz als Baumaterial bei städtischen Bauvorhaben und beantragt zeitgemäße Fördermittelberatung im Forstbereich. Aus diesem Grund wird die CDU-Fraktion in der Gemeinderatssitzung am Montag, 21. Oktober, diverse Punkte beantragen.

Demnach setzt sich die CDU dafür ein, dass die Verwaltung bei städtischen Bauvorhaben vorrangig den Werkstoff Holz einsetzt und Holz als Baumaterial bei Herangehensweisen wie Mehrfachbeauftragungen oder Wettbewerben stärker gewichtet. Darüber hinaus fordert die CDU von der Verwaltung private Waldeigentümer zeitgemäß über staatliche Fördermittel zu informieren, um klimaschützende Maßnahmen im Forstbereich zu intensivieren.

„Wer mit Holz baut, schont Ressourcen und die Umwelt. Holz wächst nach. Nicht nur Bäume sondern auch verbautes Holz speichert CO2 und entzieht damit große Mengen dieses Treibhausgases aus unserer Atmosphäre“, schreibt die CDU in einer Pressemitteilung. Bereits ein einziges Einfamilienhaus aus Holz könne das Klima um bis zu 80 Tonnen CO2 entlasten. Selbst bei einem Steinhaus binde allein der Dachstuhl dauerhaft rund acht Tonnen CO2, heißt es in dem Text weiter.

Vorarlberg habe in diesem Bereich bereits eine Vorreiterrolle eingenommen. „Ein Beispiel, an dem sich auch die Stadt Friedrichshafen orientieren kann, um zeitgemäß verstärkt baulich-nachhaltige Zeichen zu setzen“, teilt die CDU mit.

Maßnahmen im Forstbereich wie beispielsweise die Erstaufforstung seien schon seit langem staatlich förderfähig. Um die Maßnahmen voranzubringen, sei es sinnvoll und zweckmäßig auch private Waldeigentümer und Waldbesitzer über bestehende Fördermöglichkeiten zeitgemäß in geeigneter Weise zu informieren, so die CDU.

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