Der Bund gibt Zuschüsse zum Häfler Breitbandausbau.
Der Bund gibt Zuschüsse zum Häfler Breitbandausbau. (Foto: Carsten Rehder)
Schwäbische Zeitung

Der Breitbandausbau in Friedrichshafen kann planmäßig weitergehen. Nachdem die Ortschaftsräte und der Gemeinderat im April 2019 den Planungen der Stadtverwaltung zugestimmt hatten, wurden die Anträge nach den Förderrichtlinien des Bundes eingereicht und nun bewilligt.

„Wir haben mit externer Unterstützung durch die tktVivax GmbH ein Konzept für den flächendeckenden Breitbandausbau erarbeitet, die Gremien überzeugt und halten nun die ersten Förderzusagen in den Händen“, freut sich Oberbürgermeister Andreas Brand. Die Bescheide über die Zuwendungen in vorläufiger Höhe sichern der Stadt eine Bundesförderung in Höhe 3,8 Millionen Euro. Das entspricht 50 Prozent der geschätzten Kosten nach dem sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenmodell für alle unterversorgten Haushalte und Schulen in Friedrichshafen. Nun wird das Land Baden-Württemberg informiert, denn das Land fördert den Breitbandausbau mit weiteren 40 Prozent. Parallel dazu wird die Ausschreibung der unterversorgten Gebiete vorbereitet, damit der Ausbau beginnen kann.

„Es gibt noch viel zu tun bis schnelles Internet überall in Friedrichshafen verfügbar ist, aber die Grundsteine sind gelegt – und die Förderung hilft uns, den Breitbandausbau erfolgreich weiterzutreiben“, betont Oberbürgermeister Brand. Bisher wurde für das Projekt Breitbandausbau in seinem Dezernat gesteuert, Projektverantwortlicher war Michael Mielke, Persönlicher Referent von Oberbürgermeister Brand. Mit dem Zuwendungsbescheid wird das Projekt nun innerhalb der Stadtverwaltung vom neu gegründeten Amt für Digitalisierung im Dezernat II, das von Bürgermeister Dieter Stauber geführt wird, realisiert.

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