Vom 10. bis 12. Mai wird der Bodenseecup der 20qm Jollenkreuzer vor Friedrichshafen ausgetragen.
Vom 10. bis 12. Mai wird der Bodenseecup der 20qm Jollenkreuzer vor Friedrichshafen ausgetragen. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Der Wassersportverein Fischbach (WFV) trägt vom 10. bis 12. Mai den Bodenseecup aus. Wettfahrtleiterin Claudia Bucher und ihr Team erwarten eine Vielzahl von Crews zur Regatta der 20 qm Jollenkreuzer. Laut Vorschau handelt es sich um eines der bedeutendsten Segelevents dieser Klasse in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Dieses Jahr wird es auf alle Fälle einen neuen Cupsieger geben: Denn als Einzige der im Vorjahr unter den ersten acht Booten platzierten Crews werden Thomas Flach als Vorjahressieger sowie der mehrmalige Pokalgewinner Friedrich Göing diesmal nicht am Start sein.

Der Hannoveraner „Fidi“ Göing mit Steuermann Christian Friedrich beendete das Regattasegeln. Mit ihrem einstigen Boot „Toy for the boy“ wird der Österreicher Alex Mojzis nun versuchen, den Pokal an den Neusiedler See zu entführen. Doch mit den im Vorjahr ebenfalls auf den vorderen Rängen platzierten Armin Eismann, Rainer Winkelmann (beide Berlin), Andreas Zehntner (Neusiedl) und dem Deutschen Vizemeister 2017 in der 15 qm Jollenkreuzer Klasse, Wilfried Schweer aus Steinhude, stehen weitere Kandidaten auf der Meldeliste, die ein Wörtchen um den Sieg mitsprechen wollen.

WFV rechnet sich Chancen aus

Ob es der einzigen Schweizer Crew mit Jörg Balliff vom Bielersee gelingen wird, vorne mitzumischen, scheint eher fraglich zu sein. Dafür wird das WVF-Team um Thomas Münzer, Sepper Kuhn und Manuel Kuttler als Einziges die Bodenseeregion bei dieser Regatta vertreten. Womöglich werden der Crew die Revierkenntnisse helfen, sich am Ende im vorderen Teilnehmerfeld wiederzufinden.

Wenn der Wind mitspielt, wird die erste Wettfahrt an Himmelfahrt (10. Mai) um 13 Uhr angeschossen. Am Samstag, 12. Mai, ist um 14 Uhr die letzte Startmöglichkeit vorgesehen. Idealerweise sollten sechs Wettfahrten gesegelt werden können. Bei mehr als drei Wettfahrten wird das schlechteste Resultat gestrichen.

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