Bodensee-Segler sind in der Ostsee gefordert

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 Das Team des Württembergischen Yacht-Clubs segelt in Kiel.
Das Team des Württembergischen Yacht-Clubs segelt in Kiel. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der fünfte Spieltag der Segel-Bundesliga steht an: Bis Sonntag segeln die 18 Vereine der 1. Liga in Kiel. Für den Württembergischen Yacht-Club treten Dennis Mehlig, Marvin Frisch, Yannick Hafner und Conrad Rebholz an. Die Aufstellung der Crew ist ein Mix aus den WYC-Teams, die in Travemünde und St. Moritz gesegelt sind.

Die Ostsee hat Steuermann Dennis Mehlig noch in guter Erinnerung: Ende Juli holte er dort den Sieg beim dritten Liga-Spieltag. „In Kiel wird in der Innenförde gesegelt. Dort hat man immer Flachwasser, der Wind ist sehr drehend und zweimal am Tag muss den großen Fähren Platz gemacht werden“, sagt Mehlig. Vor allem bei schwierigen Leichtwindbedingungen hatte die Crew im Sommer in Travemünde gute Entscheidungen getroffen. „In Kiel kann es aber durchaus mehr Wind haben“, daher ist Dennis Mehlig auch auf herbstliche Bedingungen eingestellt. Bei der deutschen Meisterschaft der J70-Klasse in Travemünde, bei der Champions League in St. Moritz oder schon beim Champions-League-Qualifier in Palma de Mallorca: Mehlig und seine Crew waren bei allen Windstärken gut unterwegs.

Teammanager Klaus Diesch hat ebenfalls die Rahmenbedingungen im Fokus: „In Kiel sind auf der Innenförde drehende Winde vorprogrammiert. Das bedeutet für die WYC-Mannschaft, Kontinuität über alle drei Tage zu zeigen und sich nicht von einem etwaigen Ausrutscher beirren zu lassen. Das Team hat internationale Erfahrung, ein Teil davon stand bereits ganz oben auf dem Podium.“ 16 Wettfahrten sind für jedes Team bis Sonntagabend vorgesehen.

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