Bodensee-Airport testet Gepäck genauer auf Sprengstoff

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Am Bodensee-Airport wird demnächst die neueste Generation von Röntgengeräten in der Reisegepäckkontrolle genutzt.
Am Bodensee-Airport wird demnächst die neueste Generation von Röntgengeräten in der Reisegepäckkontrolle genutzt. (Foto: colourbox)
Schwäbische Zeitung

Technischer Fortschritt im Praxistest: Der Bodensee-Airport wird als erster Regionalflughafen in Deutschland für den Einsatz der neuesten Generation von Röntgengeräten in der Reisegepäckkontrolle ausgewählt. Das teilen die Verantwortlichen des Flughafens mit.

Die modernsten Röntgensysteme mit Sprengstoffdetektion (EDS), die für die Kontrolle von aufgegebenem Reisegepäck an Flughäfen zum Einsatz kommen, werden am Bodensee-Airport installiert. Diese automatischen Geräte werden in mehrstufigen Kontrollsystemen von Gepäckförderanlagen an Flughäfen aller Größenordnungen integriert, um die weiter verschärften Sicherheitsverordnungen in der EU zu erfüllen.

Mitte Juni geht es los

Die neueste Generation von Röntgensystemen wird nun einem Verifikationstest für die Zulassung in Deutschland unterzogen, bei dem sie im Realbetrieb eingesetzt werden. Nach Beendigung dieser Testphase am Bodensee-Airport werden auch die anderen Regionalflughäfen in Deutschland mit diesen zertifizierten Geräten sukzessive nachgerüstet.

Anfang Juni wurde die Anlage nach Friedrichshafen geliefert und in der Gepäckförderanlage des Flughafens installiert. Ab Mitte Juni wird sie ihren Betrieb aufnehmen.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Anlage der erste Regionalflughafen in Deutschland sind, der von der neuesten Technologie bei der Sprengstoffdetektion profitiert.“ so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH.

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