„Black lives matter“-Kundgebung in Friedrichshafen

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Frank Heimpel-Labitzke, einer der drei Sprecher des Bündnisses für Vielfalt.
Frank Heimpel-Labitzke, einer der drei Sprecher des Bündnisses für Vielfalt. (Foto: Lena Reiner)
Schwäbische Zeitung

Auch spontane Beiträge sind möglich. Wer vors Publikum treten will, kann sich bis Freitag, 19. Juni, 21 Uhr per E-Mail an info@fruehlingserwachen.org melden. Potenzielle Redner sollten am Samstag bis spätestens 10.30 Uhr vor Ort sein, damit der Ablauf gemeinsam geplant werden kann.

Aufgrund von Corona ist der Tag der offenen Gesellschaft auf Bundesebene abgesagt worden. In Friedrichshafen soll er dennoch begangen werden und zwar unter dem Motto „Black lives matter“, denn: Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen und: „In einer offenen Gesellschaft ist kein Platz für Rassismus.“ So fassen die Aktiven den Aktionstag mit der aktuellen Thematik zusammen. Durchgeführt wird die Aktion vom Bündnis für Vielfalt Friedrichshafen unter der Trägerschaft des Vereins Frühlingserwachen und weiteren Aktiven. Unterstützt wird die Aktion vom Alevitischen Bildungswerk und der Koordinierungs- und Kontaktstelle Bodenseekreis von „Demokratie leben!“. Dies kündigen die Veranstalter in einer Pressemitteilung an.

Los geht’s am Samstag, 11 Uhr, in der Musikmuschel mit Redebeiträgen, Mahnwache und Kreidekunst an der Promenade. Voraussichtlich dauert die Aktion etwa eine Stunde. Die Häfler Künstlerin Vanessa Brünsing „Buttafly“ wird die künstlerische Aktion begleiten und ein vergängliches Kunstwerk beisteuern. Die Malaktion beginnt bereits etwa eine halbe Stunde vor Beginn der eigentlichen Aktion.

Teilnehmer werden gebeten, eine wirksame Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und den Mindestabstand zu Anwesenden aus anderen Haushalten zu wahren. Für die geplanten Schweigeminuten ist ein langes Beinkleid ratsam. Eine begrenzte Anzahl an FFP2-Einmalmasken ist vorhanden, falls jemand seine Maske vergessen hat oder selbst keine besitzt, diese aber gern tragen würde. Die Masken werden kostenlos auf Anfrage ausgegeben.

Teilnehmer werden gebeten, dem Motto treu zu bleiben und auf den Schriftzug „All lives matter“ zu verzichten, da dieser in den USA eine Gegenbewegung zu „Black lives matter“ bildet und daher relativierend wirkt, wie die Veranstalter in ihrer Ankündigung erklären. Der Aufbau beginnt um 10 Uhr. Helfende Hände sind willkommen.

Für Rassismus gibt es verschiedene Definitionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Aber ein Schema bleibt gleich. Kurz erklärt.

Auch spontane Beiträge sind möglich. Wer vors Publikum treten will, kann sich bis Freitag, 19. Juni, 21 Uhr per E-Mail an info@fruehlingserwachen.org melden. Potenzielle Redner sollten am Samstag bis spätestens 10.30 Uhr vor Ort sein, damit der Ablauf gemeinsam geplant werden kann.

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