Die großen Themen von 2018 in Ailingen bleiben: Das Bildungshaus Berg, die Gestaltung der Ortsmitte und der Umbau des Friedhofs werden die Ailinger auch in diesem Jahr weiterbeschäftigen. Georg Schellinger ehrte zudem Gisela Maier für ihren Einsatz bei der TSG Ailingen.

Beim Neujahrsempfang am Freitagabend im Gemeindehaus Berg warf Ortsvorsteher Georg Schellinger einen Blick auf die wichtigsten Ereignisse für die Ortschaft im Jahr 2018. Im Beisein von Ailinger Bürgern und Gästen wie Oberbürgermeister Andreas Brand, seinen Ortsvorsteher-Kollegen Michael Nachbaur aus Kluftern und Achim Baumeister aus Ettenkirch schaute er auch auf die Themen, die Ailingen im Jahr 2019 beschäftigen werden. Kuno Bucher gestaltete den Abend musikalisch und spendete seine Gage an die Aktion Gemeinsinn Ailingen.

Das Bildungshaus Berg bleibt auch 2019 ein wichtiges Thema in Ailingen. Noch immer steht die Frage im Raum, ob das Bildungshaus so erweitert werden kann, dass dort künftig die Klassen eins bis vier unterrichtet werden können. „Ich würde Ihnen heute gerne die Lösung verraten, aber das kann ich nicht“, sagte Schellinger. Es werde aber weiterhin an den Antworten und der Thematik gearbeitet, um Lösungen zu finden. Im Frühjahr 2018 war zunächst unklar, ob alle Schüler der Klassen eins bis vier im Bildungshaus untergebracht werden können.

Auch die Neugestaltung des Friedhofes wird die Ailinger in diesem Jahr weiterhin beschäftigen, die die Ortschaftsräte 2018 auf den Weg gebracht haben. In diesem Jahr soll mit der Umgestaltung begonnen werden. Doch noch sei nicht alles geklärt. „Die Grabfelderweiterung bereitet uns noch Sorge. Die geologischen Bodenuntersuchungen haben gezeigt, dass wir hier einen umfangreichen Austausch von Erdreich vornehmen müssen, was die Kosten in die Höhe treibt“, sagte Schellinger. Wie das finanziert werden soll, steht noch nicht fest. Ein Thema, das Schellinger ganz besonders am Herzen liege, sei der Rahmenplan für die Ortsmitte Ailingen. Derzeit wird geplant, wie der Kernort im Bereich der Hauptstraße, der Ittenhauser Straße, der Hirschlatter Straße und der Bodenseestraße sich entwickeln könnte. Am Dienstag, 29. Januar, werden die ersten Entwürfe dazu im Bürgersaal des Rathauses präsentiert. Schellinger forderte die Bürger dazu auf, die Chance zu nutzen, mir den Planern ins Gespräch zu kommen.

Ein Dauerthema in Ailingen bleibt die Rotach-Halle. Schellinger sprach sich dafür aus, dass er die Lösung bevorzugen würde, eine neue Halle unterhalb der bisherigen Halle zu bauen. „Damit wäre es möglich, die alte Halle bis zur Fertigstellung der neuen Halle weiter zu nutzen“, sagte er.

Oberbürgermeister Andreas Brand ging in seinem Grußwort auch noch einmal auf das Bildungshaus Berg ein. „Wir müssen unsere Prognosen zur Bevölkerung noch einmal überdenken“, sagte er. Er betonte, dass diese Pläne nicht auf halber Strecke liegen bleiben werden. Er rief außerdem dazu auf, sich bei den Kommunalwahlen am 26. Mai einzubringen und die Chance zu nutzen, mitzuentscheiden, um Demokratie walten zu lassen.

Die Geehrte

Georg Schellinger verlieh Gisela Maier die Ailinger Ehrennadel für ihr ehrenamtliches Engagement bei der Abteilung Turnen der TSG Ailingen. Seit mehr als 40 Jahren gehört sie der erweiterten Abteilungsleitung an. Maier ist seit 65 Jahren Mitglied des Turnvereins. 1962 übernahm sie als Jugendliche die Übungsgleitung für das Mädchenturnen und wurde dann später zum festen Bestandteil der Frauengymnastikgruppe – das hat sich bis heute nicht geändert. Maier kümmert sich in der Abteilungsleitung vor allem um Organisatorisches.

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