Berthold Porath wird Chef des Flugplatz Mengen

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Berthold Porath.
Berthold Porath. (Foto: PR)

Der Regio Airport Mengen im Landkreis Sigmaringen hat einen neuen Geschäftsführer. Zum 1. August 2017 übernimmt Berthold Porath die Verantwortung für den Flugplatz. Porath war bis Mai 2017 Chef des Dornier-Museums in Friedrichshafen.

Porath löst den bisherigen Geschäftsführer Boris Kraft in Mengen ab. „Mit Berthold Porath haben wir einen Geschäftsführer gefunden, der für unseren Flugplatz brennt“, so Landrätin Stefanie Bürkle vom Landkreis Sigmaringen, „seine Ideen einer aktiven Weiterentwicklung des Regio Airport Mengen haben die Gesellschafter überzeugt“.

Als Verkehrslandeplatz ist der Flugplatz Mengen offen für die sogenannte Allgemeine Luftfahrt, also den Luftverkehr abseits von Linien- und Charterflügen. Dabei kommen Flugzeugtypen vom Segel- und Ultraleichtflugzeug über ein- und zweimotorige Flugzeuge bis hin zum Business-Jet mit einem Gewicht bis zu 5700 Kilogramm zum Einsatz. „Den Airport Mengen möchte ich zu einer Drehschreibe der Mobilität für die gesamte Region machen“, blickt Diplom-Verwaltungswirt Porath nun in die Zukunft. Porath will sich bei seiner Arbeit auf ein großes Netzwerk innerhalb der süddeutschen Luftfahrtgemeinde stützen.

Als Direktor im Dornier-Museum in Friedrichshafen am Bodensee, wo Porath die vergangenen sieben Jahre tätig war, hat der 55-Jährige nicht nur den Aufbau des Museums geleitet, sondern auch die Veranstaltung „Do-Days“ mit 60 historischen Gastflugzeugen und jährlich 10 000 Besuchern ins Leben gerufen. Porath und das Museum gingen jüngst getrennte Wege, die genauen Gründe liegen noch im Dunkeln. Zwar schrieb das Museum, Porath habe das Dornier-Museum zu einem der erfolgreichsten Häuser am Bodensee gemacht. Doch es gibt offenbar auch Pläne zur Umstrukturierung des Museums – die Ausstellung der Landshut (siehe Bericht) ist eine davon – die nun offenbar ohne Porath ablaufen sollen.

Als gebürtiger Bad Schussenrieder ist Porath seiner Heimat während seines Berufslebens verbunden geblieben – von der Ausbildung und dem Studium im gehobenen Verwaltungsdienst Baden-Württembergs über seine langjährige Arbeit für die Schussenrieder Brauerei im Kreis Biberach bis hin zu seinen Stationen am Bodensee. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, denn mit dieser Anstellung schließen sich einige Kreise. So habe ich sehr schöne Kindheitserinnerungen an den ehemaligen Fliegerhorst Mengen“, erzählt er. „Der Traum vom Fliegen hat mich schon damals begeistert.“

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