Bei „Wissen was geht!“ gibt’s nur Gewinner

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Die Preisträger der Ferienaktion „wissen was geht!“ freuen sich über das gelungene und informative Projekt der Wirtschaftsförder
Die Preisträger der Ferienaktion „wissen was geht!“ freuen sich über das gelungene und informative Projekt der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis. (Foto: ANDY HEINRICH)
Freier Mitarbeiter

Bei der Abschlussveranstaltung der Ferienaktion „Wissen was geht!“ haben am vergangenen Freitag in der Dornier-Baracke 15 Jugendliche gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis, Benedikt Otte, die vergangenen Wochen Revue passieren lassen und für ihr Mitwirken Preise entgegennehmen dürfen: „Mit den Besuchen in den unterschiedlichsten Unternehmen habt Ihr eindrucksvoll gezeigt, dass Euch eure berufliche Zukunft wichtig ist. Somit seid ihr alle Gewinner“, sagte Otte in seiner Begrüßung.

Seit 14 Jahren bereits gibt es die Ferienaktion „Wissen was geht!“. Mit der beliebten Veranstaltungsreihe hat die Wirtschaftsförderung Bodenseekreis in Kooperation mit zahlreichen Unternehmen auch 2018 in den Sommerferien Schüler im Alter zwischen 14 und 20 Jahren eingeladen, um sich vor Ort über interessante Ausbildungsberufe informieren zu können. Wie Benedikt Otte ausführte, habe man hierzu 48 kleine, mittelständische aber auch große Betriebe und Institutionen, von Industrieunternehmen über Verwaltungseinrichtungen bis hin zu sozialen Einrichtungen, gewinnen können, die die gesamte wirtschaftliche Bandbreite eine der attraktivsten Regionen Deutschlands abbildeten.

„Ziel und Zweck dieser Aktion war und ist es, Euch Einblicke in die Praxis der verschiedensten Berufe zu geben, aber auch, euch Alternativen zu bereits bekanntem Beschäftigungsfelder anzubieten.

Im Rahmen von 651 gebuchten Unternehmensbesuchen, habt ihr und zahlreiche weitere junge Menschen wissenswerte Informationen erhalten, die euch die Auswahl und letztlich den Einstieg in die Berufswelt erleichtern soll“, sagte Otte, der den chinesischen Philosophen Konfuzius mit den Worten zitierte: „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten“. Das hat sich auch Umair Bajwa zu Herzen genommen: „Ich beginne nächsten Jahr eine Ausbildung zum Industriemechaniker in der ZF. 'Wissen was geht’ hat mir viel gegeben“.

Positive Rückmeldungen

Benedikt Otte betonte, dass „Wissen was geht!“ quasi eine Berufswahl zum Anfassen sei, von der am Ende alle Beteiligten profitieren würden. Wie er weiter erklärte, habe man von vielen Unternehmen positive Rückmeldungen erhalten. Otte: „Nicht selten trifft man in den Betrieben Auszubildende an, die über „Wissen was geht!“ ihren Weg finden konnten und letztendlich eingestellt wurden“. Lorena Gebhard besuchte die Stiftung Liebenau und das Rathaus Friedrichshafen und zeigte sich begeistert: „Mir hat die Tourist-Information sehr gut gefallen. Was ich aber nach dem Abi mache, weiß ich jedoch noch nicht genau“. Für einen zusätzlichen Ansporn, an der Aktion teilzunehmen, sorgten übrigens mehrere Sponsoren, die in Form von Gutscheinen 15 per Los ausgewählte Jugendliche mit Preisen bedachten. Auch 2019 wird es in den Sommerferien „Wissen was geht!“ geben. Interessierte können sich bereits heute unter www.wissen-was-geht.de anmelden.

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