Ein gutes Team wird wiedergewählt, hier mit den langjährigen Mitgliedern (v. links): Hans-Peter Talge (erster Vorsitzender), Mi
Ein gutes Team wird wiedergewählt, hier mit den langjährigen Mitgliedern (v. links): Hans-Peter Talge (erster Vorsitzender), Michael Fischer (zweiter Vorsitzender), Hubert Eberle, Ulrich Geigges (technischer Vorstand), Cäcilia Kuttler, Berthold Katzenmaier (Kassier), Karl Fürstenberger. (Foto: Renate Habermaas)
Renate Habermaas

Zu den acht bestehenden Abteilungen der TSG Ailingen gehört seit Anfang des Jahres der Tauchsportclub Friedrichshafen. Eine Fusion, die über zwei Jahre lang Vorarbeit brauchte und jetzt das Angebot bereichert. Bei der Generalversammlung der TSG Ailingen berichteten auch die anderen Abteilungen von erfolgreichen Wettkämpfen, die Abteilung Tischtennis von stolzen fünf Jugendmannschaften, die Ski-und Bergfreunde vom erfolgreichen Skibasar und die Handballer vom Hüttenwochende mit 70 Kindern aus ihren neun Jugendmannschaften.

Es ist die 71. Generalversammlung der TSG Ailingen, zu der sich am Freitagabend zahlreiche Mitglieder im „Wirtshaus am Bächle“ trafen. Alle Abteilungen des Dachvereins zeigten sich in ihren Berichten mehr als zufrieden mit der Arbeit des Vorstands unter der Doppelspitze von Hans-Peter Talge und Michael Fischer und bestätigten den gesamten Vorstand im Amt. Im Rückblick und im Ausblick der Vorsitzenden stand die Fusion mit dem Tauchsportclub im Mittelpunkt sowie die Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes, die Planung zweier Rasenplätze und eines Bewässerungsbrunnens. „Viele Menschen verbringen ihre Zeit im Sportverein“, sagte der Vorsitzende Hans-Peter Talge und fügte hinzu, dass Sport als Ware konsumiert werde, ohne daran zu denken, dass hinter dem vielfältigen Angebot ehrenamtliche Mitarbeiter stünden.

Man brauche jetzt jüngere Menschen, die sich engagierten, auch im Vorstand, so Talge, der diesen Gedanken als einen Impuls für die Zukunft weitergab. „Wir wollen nicht an unserem Posten kleben“, sagte der Vorsitzende, der mit seinem Vorstandsteam viel Lob für die geleistete Arbeit bekam und einstimmig wiedergewählt wurde. Mit gut 2000 Mitgliedern, davon 720 Kinder und Jugendliche und einem Jahresumsatz von 600 000 Euro mit 34 000 Euro Gewinn im vergangenen Jahr, gehört der TSG Ailingen zu den Vereinen, bei denen das vielfältige Sportangebot von vielen Menschen angenommen wird.

Angst vor Vandalismus

Für die Abteilung Tennis berichtete Martina Schule von der Jugendmannschaft, die den Aufstieg geschafft habe und die Turner erzählten von den erreichten Podestplätzen in allen Altersklassen. Als besonderen Neuzugang im Außenbereich nannte Vorstand Michael Fischer das neue Kunstrasenspielfeld, dessen Finanzierung über die Zeppelinstiftung mit 300 000 Euro von der Stadt übernommen wurde. Das Problem des offenen Geländes treibe den Verein in dieser Sache um, denn man wolle den Platz vor Vandalismus und unsachgemäßer Behandlung schützen. Zwei neue Rasenspielfelder und ein Brunnen zur Bewässerung der Rasenplätze seien in der Planung von der Stadt schon freigegeben, sagte Talge, der sich beim Vorstand, bei den Übungsleitern, bei den Vertretern der Stadt und beim Ortsvorsteher Georg Schellinger für die Zusammenarbeit und Unterstützung bedankte. „Der TSG ist eminent wichtig für die Ortschaft“, sagte Ortsvorsteher Schellinger.

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