Bankmitarbeiter verhindert größeren Verlust

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Die Polizei warnt vor falschen Microsoft-Mitarbeitern.
Die Polizei warnt vor falschen Microsoft-Mitarbeitern. (Foto: Stephan Jansen/dpa)
Schwäbische Zeitung

Nähere Informationen unter:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarbeiter/

Um mehr als 10 000 Euro wurde ein 63-Jähriger von einem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter betrogen. Dieser hatte sich bei dem Geschädigten telefonisch gemeldet und diesem in englischer Sprache erklärt, dass sein Rechner virenverseucht sei. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Täter per Team-Viewer Zugriff auf den Rechner des 63-Jährigen zu bekommen. Nachdem der Unbekannte den installierten Virenschutz gelöscht und den Geschädigten davon überzeugt hatte, ein neues Sicherheitspaket von Microsoft zu kaufen, sollte dieser per Online-Banking kleinere Geldbeträge überweisen. Während der Mann den Aufforderungen nachkam, erhielt er auf seinem Handy den Anruf des Kundenbetreuers der Hausbank, der nachfragte, ob die hohen Überweisungsbeträge ihre Richtigkeit hätten. Daraufhin beendete der 63-Jährige sofort das Telefongespräch mit dem Betrüger und fuhr seinen Rechner herunter. Von über 20 000 Euro, die von seinem Konto bereits überwiesen worden waren, konnten noch 10 000 Euro wieder zurückgebucht werden. Die Polizei warnt vor derartigen Betrugsmaschen. Wenn ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter unaufgefordert anruft, sollen Betroffene auflegen. Bitte keine privaten Daten, wie Bank- oder Zugangsdaten, herausgeben und niemals dem Anrufer Zugriff auf den PC gewähren.

Nähere Informationen unter:

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