Links die neue Bankzentrale der IBB in der Otto-Lilienthal-Straße 8 im Competence-Park.
Links die neue Bankzentrale der IBB in der Otto-Lilienthal-Straße 8 im Competence-Park.
Siegfried Großkopf

Die Internationales Bankhaus Bodensee AG (IBB) ist von der Albrechtstraße in die Otto-Lilienthal-Straße 8 im Competence Park umgezogen. Zur Feier von Vorstand, Aufsichtsrat und Mitarbeitern ist auch Reinhold Würth, Vertreter des Hauptgesellschafters der Bank, auf dem benachbarten Bodensee-Airport eingeflogen. Zu den Gästen des Sommerfests zählte auch OB Andreas Brand.

Den Umzug hat das Bankhaus an nur einem Wochenende bewältigt. Der neue IBB-Sitz in Friedrichshafen, 2014 erbaut, wurde zuvor von der Rolls-Royce-Power-Systems AG genutzt, die jetzt nur noch ein Drittel des Gebäudes in Anspruch nimmt. Vor dem Einzug der IBB wurde das Gebäude auf die Erfordernisse der Privatbank umgestaltet.

Als „sehr gelungenes Bauwerk“ bezeichnete Reinhold Würth bei einem Rundgang die neuen Räumlichkeiten. Auf 3000 Quadratmetern, verteilt auf drei Stockwerke, sind rund 160 Mitarbeiter der Bank beschäftigt. Für Besprechungen und Kundentermine gibt es viel Platz, ebenerdig stehen ausreichend Besucherparkplätze zur Verfügung.

Vor dem Hintergrund der vergrößerten Bürofläche erinnerte Würth an seine Maxime: „Wachstum ohne Gewinn ist tödlich.“ Der Vorstand versprach, sich hieran auch weiterhin zu halten und die Erfolgsgeschichte der IBB fortzusetzen. OB Brand hob in seinem Grußwort die Bedeutung der stetig expandierenden Privatbank für die Stadt Friedrichshafen hervor. Für sie gelte: „Etwas anders, etwas besser.“

Auch der Vorstand der Bank – Heike Kemmner, Klaus Gallist und Heinrich Hartmann – zeigte sich mit dem neuen Domizil äußerst zufrieden. Besonders wichtig sei ihnen die gute Erreichbarkeit durch die verkehrsgünstige Lage gewesen. „An unserem alten Hauptsitz in der Albrechtstraße ist es in den vergangenen Jahren einfach zu eng geworden. Jetzt haben wir genügend Platz, um weiter zu wachsen“, freute sich Kemmner. Und weiter: „Was uns auch wichtig ist: Mit dem Umzug haben wir den Schritt in eine moderne Bürowelt gewagt. Im neuen Gebäude gibt es viele offene Arbeitsbereiche. Auf diese Weise stärken wir die Kommunikation und schaffen Transparenz.“ Daneben gibt es „Think-Tanks“, in denen man ungestört arbeiten und Telefonate führen kann.

Insgesamt, so Vorstandsmitglied Klaus Gallist, verfüge die IBB inzwischen über eine „gewisse Umzugsroutine“. Denn es handele sich immerhin um den dritten Umzug seit Gründung der Bank im Jahr 1996.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen