Bagger-Aktion: Damit Fahrrinne nicht verlandet

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Zwischen Moleturm und Läutwerk wird ausgebaggert: Die Fahrrinne soll wieder tiefer und breiter werden - und damit sicherer für
Zwischen Moleturm und Läutwerk wird ausgebaggert: Die Fahrrinne soll wieder tiefer und breiter werden - und damit sicherer für (Foto: Alexander Mayer)
Schwäbische Zeitung
Alexander Mayer

Wind und Welle lassen den Hafen in Friedrichshafen, Dreh- und Angelpunkt für die Personenschiffahrt am Obersee, regelmäßig verlanden. Der Hafen hat nach den Baggerarbeiten im Sommer wieder seine notwendige Tiefe, damit auch die Fahrrinne vor dem Hafen wieder problemlos für Großschiffe auch bei Niedrigwasser beschiffbar wird, greifen Baggerzähne nun auch draußen ins Sediment. Damit soll die Fahrrinne zwischen Hafenausfahrt und Läutwerk wieder breiter und tiefer werden. Mit der inzwischen grenzwertigen Verlandung haben vor allem bei Niedrigwasser und auflandigem Wind die Kapitäne Probleme, ihre Schiffe sicher in den Hafen zu bringen.

Die Ausbaggerungsarbeiten mit Kosten von rund 600 000 Euro haben die Bodenseeschiffahrtsbetriebe (BSB) übernommen. Wer für die nun angelaufenen Baggerarbeiten im Seegebiet finanziell verantwortlich ist, darüber streiten sich BSB und Land. Die BSB sind der Meinung, die Fahrrinne außerhalb des Hafens liege auf hoheitlichem Gebiet. Und dafür sei das Land zuständig. Das Verkehrsministerium in Stuttgart sieht das anders. Allem Anschein nach muss die Frage der Bezahlung gerichtlich geregelt werden.

Mit der momentanen Ausbaggerung ist es noch nicht getan. Auch im Hafenbecken soll die Baggerführer nochmalsdran. Konkret geht es um de das hintere Hafenbecken für die Sportschifffahrt. Auch dort sollen Baggerzähne ins Sediment greifen.

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