Ausschuss lehnt wöchentliche Leerung der Biotonnen ab

Lesedauer: 3 Min
Eine Biotonne, aus der Zweige ragen
Die Biotonnen werden im Bodenseekreis weiterhin 14-tägig abgeholt. (Foto: Symbol Patrick Seeger/dpa)

Die Umfrage

Der Bodenseekreis hat von einem Marktforschungsinstitut eine repräsentative Umfrage zur Zufriedenheit mit dem Entsorgungssystem erstellen lassen. Teilgenommen haben 400 Privathaushalte im Bodenseekreis. 89 Prozent von ihnen sind mit dem Entsorgungssystem „sehr zufrieden“ und „eher zufrieden“. Bezogen auf die Teilleistungen ergibt sich folgendes Bild: Mit der Restmüllabfuhr sind 97 Prozent zufrieden, mit der Entsorgung von Papier 90 Prozent und mit der Biomüllabfuhr 87 Prozent. Den schlechtesten Wert erhält die Entsorgung von Leichtverpackungen, also die Abholung des Gelben Sacks, mit der mit 82 Prozent den schlechtesten Wert erhielt. Mit Blick auf den Antrag der SPD hatte der Kreis auch die Wunschfrequenz für die Abholung des Biomülls fragen lassen. Die Antwort: 68 Prozent der befragten Haushalte gaben den 14-tägigen Rhythmus an. Auf die Frage, ob sie bereit wären, für zusätzliche Abfuhren einen Euro zusätzlich je Abholung zu zahlen, antworteten 54 Prozent der Befragen mit „eher nein“ und „auf keinen Fall“. Für die Einführung einer Gelben Tonne im Bodenseekreis sprachen sich 56 Prozent aus, 15 Prozent sind unentschieden, 30 Prozent brauchen die Gelbe Tonne nicht. Die meistgenannte Wunschfrequenz wäre ebenfalls ein 14-tägiger Rhythmus. Kreisrat Michael Jeckel (CDU) verwies darauf, dass zusätzliche Tonnen insbesondere in Altstädten schwer unterzubringen sind. „Städte wie Überlingen oder Meersburg wissen nicht, wohin mit den Tonnen“, sagte er. Die Gelbe Tonne solle auf freiwilliger Basis eingeführt werden, sagte Landrat Lothar Wölfle.

Die SPD-Kreistagsfraktion will den Abfuhrrhythmus aus hygienischen Grünen erhöhen, doch die Kreisverwaltung sieht keine Notwendigkeit.

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Die Umfrage

Der Bodenseekreis hat von einem Marktforschungsinstitut eine repräsentative Umfrage zur Zufriedenheit mit dem Entsorgungssystem erstellen lassen. Teilgenommen haben 400 Privathaushalte im Bodenseekreis. 89 Prozent von ihnen sind mit dem Entsorgungssystem „sehr zufrieden“ und „eher zufrieden“. Bezogen auf die Teilleistungen ergibt sich folgendes Bild: Mit der Restmüllabfuhr sind 97 Prozent zufrieden, mit der Entsorgung von Papier 90 Prozent und mit der Biomüllabfuhr 87 Prozent. Den schlechtesten Wert erhält die Entsorgung von Leichtverpackungen, also die Abholung des Gelben Sacks, mit der mit 82 Prozent den schlechtesten Wert erhielt. Mit Blick auf den Antrag der SPD hatte der Kreis auch die Wunschfrequenz für die Abholung des Biomülls fragen lassen. Die Antwort: 68 Prozent der befragten Haushalte gaben den 14-tägigen Rhythmus an. Auf die Frage, ob sie bereit wären, für zusätzliche Abfuhren einen Euro zusätzlich je Abholung zu zahlen, antworteten 54 Prozent der Befragen mit „eher nein“ und „auf keinen Fall“. Für die Einführung einer Gelben Tonne im Bodenseekreis sprachen sich 56 Prozent aus, 15 Prozent sind unentschieden, 30 Prozent brauchen die Gelbe Tonne nicht. Die meistgenannte Wunschfrequenz wäre ebenfalls ein 14-tägiger Rhythmus. Kreisrat Michael Jeckel (CDU) verwies darauf, dass zusätzliche Tonnen insbesondere in Altstädten schwer unterzubringen sind. „Städte wie Überlingen oder Meersburg wissen nicht, wohin mit den Tonnen“, sagte er. Die Gelbe Tonne solle auf freiwilliger Basis eingeführt werden, sagte Landrat Lothar Wölfle.

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