Anwohner monieren: Umgebaute Bushaltestelle ist gefährlich

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 Wer ums Eck biegt sieht sich mit der Kante der barrierefreien Busplattform konfrontiert. „Das ist gefährlich“, sagen die Anwohn
Wer ums Eck biegt sieht sich mit der Kante der barrierefreien Busplattform konfrontiert. „Das ist gefährlich“, sagen die Anwohner Hartmut Endrejat (links) und Andreas Regitz. (Foto: Sandra Philipp)

Durch eine gestufte Bordhöhe im Einfahrtsbereich können die Busfahrer so nah wie möglich an den Bord heranfahren. Im Bereich der ersten beiden Türen sollen spurführende, etwa 20 Zentimeter hohe Hochborde den Fahrgästen einen weitgehend niveaugleichen Ein- und Ausstieg erlauben.

Beim Buseinstieg ist somit kein „Treppengang“ mehr erforderlich. Die Anforderungen bedeuten konkret für die Planung von Haltestellen, die Ein- und Ausstiegssituation so zu verbessern, dass die Reststufe zwischen Wartebereich und Trittkante Fahrzeugboden (fast) niveaugleich, mindestens aber unter fünf Zentimetern bleibt. Dies erlaubt Rollstuhlfahrern den Einstieg ohne fremde Hilfe vorzunehmen, im Sinne einer selbstbestimmten Lebensführung.

Der Abstand zum Fahrzeug (Spaltbreite) soll ebenfalls maximal fünf Zentimeter betragen. (sap)

Seit Anfang Juli ist die Bushaltestelle in der Lindenstraße barrierefrei. Warum die Anwohner den Umbau dennoch als gefährlich ansehen.

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Durch eine gestufte Bordhöhe im Einfahrtsbereich können die Busfahrer so nah wie möglich an den Bord heranfahren. Im Bereich der ersten beiden Türen sollen spurführende, etwa 20 Zentimeter hohe Hochborde den Fahrgästen einen weitgehend niveaugleichen Ein- und Ausstieg erlauben.

Beim Buseinstieg ist somit kein „Treppengang“ mehr erforderlich. Die Anforderungen bedeuten konkret für die Planung von Haltestellen, die Ein- und Ausstiegssituation so zu verbessern, dass die Reststufe zwischen Wartebereich und Trittkante Fahrzeugboden (fast) niveaugleich, mindestens aber unter fünf Zentimetern bleibt. Dies erlaubt Rollstuhlfahrern den Einstieg ohne fremde Hilfe vorzunehmen, im Sinne einer selbstbestimmten Lebensführung.

Der Abstand zum Fahrzeug (Spaltbreite) soll ebenfalls maximal fünf Zentimeter betragen. (sap)

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