Anwohner monieren späten Hinweis auf Sperrung

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Die Sperrung der Radfahrerrampe in der Hans-Schnitzler-Straße sorgt seit einiger Zeit für Unmut bei Lesern der Schwäbischen Zeitung.

Anwohner beobachten dort regelmäßig, wie Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen erst vor der Unterführung bemerken, dass sie aufgrund der Baustelle in eine Sackgasse geraten sind. Sie monieren, dass Hinweise auf die Sperrung der Rampe zu spät angebracht seien und die Betroffenen Umwege von 300 bis 400 Metern auf sich nehmen müssten, um die Baustelle in der Kepplerstraße zu queren.

Die Stadt sieht keinen Handlungsbedarf und schreibt auf Nachfrage der SZ: „Wir hatten bereits in einer Presseinformation darauf hingewiesen, dass die Rampe für Radfahrer der Unterführung bis Mitte November gesperrt ist.“

Zudem habe sie direkt bei der Rampe ein Hinweisschild aufgestellt, dass die Rampe gesperrt sei und dass die Straße bereits auf Höhe der Riedleparkstraße beziehungsweise der Allmandstraße überquert werden sollte. Außerdem sei die Unterführung ist für Fußgänger ja nutzbar, so die Stadt. Aus Sicht der Anwohner kommt dieser Hinweis allerdings zu spät.

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