Amerikaner fährt in Tiefschnee, bleibt stecken und muss mit dem Hubschrauber gerettet werden

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Schwäbische Zeitung

Aus dem Abenteuer Tiefschneefahren ist für einen 20-Jährigen ein teures Erlebnis geworden. Wie die Landespolizeidirektion Vorarlberg mitteilt, fuhr der Mann am Freitagvormittag mit seinem Snowboard zunächst die Skiroute 202 im Bereich unterhalb des Kriegerhorns in Vorarlberg. Etwa auf Höhe des "Tannberger Mähders" verließ er bei Lawinenwarnstufe 3 die Skiroute.

Am tiefsten Punkt des kleinen Tals versank der Snowboarder plötzlich bis zur Hüfte im Tiefschnee und kam nicht mehr weiter, so die Polizei. Daraufhin setzte er einen Notruf ab. Einem Mitarbeiter der Pistenrettung gelang es wohl, Rufkontakt zum Snowboarder herzustellen, er konnte aber nicht zu ihm durchkommen.

Hubschraubereinsatz kann schnell mehrere Tausend Euro kosten

Die Lösung kam aus der Luft: Der Besatzung eines Polizeihubschraubers gelang es schließlich, den in Not geratenen Wintersportler mit einem Tau aus dem Schnee zu befreien. Der Snowboarder blieb unverletzt.

Es könne durchaus sein, dass der Amerikaner die Rettung bezahlen muss, so die Landespolizeidirektion Vorarlberg auf Rückfrage von Schwäbische.de. Dies sei immer im Einzelfall zu überprüfen. Da der Mann scheinbar grob fahrlässig gehandelt hat, sei durchaus denkbar, dass ihm die Kosten in Rechnung gestellt werden. Und die haben es für gewöhnlich in sich: Ein Hubschraubereinsatz kann schnell mehrere Tausend Euro kosten. 

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