Am Samstag steigt die zwölfte „City of Music“ in Friedrichshafen

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Auch bei der zwölften „City of Music“ ist wieder Livemusik und Party bis in den frühen Morgen angesagt.
Auch bei der zwölften „City of Music“ ist wieder Livemusik und Party bis in den frühen Morgen angesagt. (Foto: SZ-Archiv)
Schwäbische Zeitung

Zum zwölften Mal findet am Samstag, 14. April, die Kneipennacht „City of Music“ statt. Die Veranstalter Andreas Karlinger und Christian Mosmann erwarten 2700 Besucher, die durch 20 Locations ziehen.

Wer jetzt noch keinen Bändel gekauft hat, kommt am Samstag zum Zug: Um 19.30 Uhr werden die beiden Abendkassen mit 600 Eintrittsbändeln geöffnet – am Stand der Schwäbischen Zeitung beim Zeppelin-Museum sowie vor dem Yachtclub. Der Eintritt kostet 16 Euro.

„Das Wetter wird für eine Musiknacht einfach perfekt“, freut sich Andreas Karlinger. Über fehlenden Zulauf kann er auch bei der Jubiläumsausgabe der „City of Music“ nicht klagen. „Wir haben ein großes Einzugsgebiet. Es gab Kartenbestellungen aus der Schweiz, auch aus Ulm oder Biberach“, so Karlinger. Viele der Angereisten verbinden am Wochenende die Musiknacht mit einer Übernachtung und dem Besuch des verkaufsoffenen Sonntags.

Keine Expansion geplant

Vor allem freut sich Karlinger aber, dass die „City of Music“ zum festen Event für die Häfler geworden ist. „Hier sieht man Leute, denen man unterm Jahr sonst selten begegnet. Und wir haben ein Publikum, das von jung bis alt reicht“, sagt der Veranstalter.

Inzwischen mehren sich externe Anfragen, ob Mosmann und Karlinger ihre Musiknacht nicht auch in anderen Städten aufziehen wollen. „Aber wir sagen immer, dass wir Häfler Jungs sind“, erzählt Karlinger. „Wir kennen in Friedrichshafen jeden Wirt, jede Straße, jeden Winkel.“ Das Erfolgsrezept auszudehnen, haben sie also nicht vor. Lieber freuen sie sich über den Erfolg in Friedrichshafen. „Da haben wir zweimal im Jahr was Gutes ins Leben gerufen“, bekräftigt Karlinger.

Hits der 90er

Die zwölfte „City of Music“ wartet wie gewohnt mit 15 Bands und fünf DJs auf. „Es spielen teils altbewährte Bands, die gut angenommen werden“, sagt Karlinger. „Etwa die Roosters mit Rhythm ’n’Soul im Café City im GPZ oder die Spooners im Museumsrestaurant, mit ihren Rock-Covers.“ Insgesamt deckt die „City of Music“ ein sehr breites Spektrum an Musikstilen ab. Da sind unter anderem etwa der Rockabilly der Monkey Riot Gang im Western Saloon, die Salsa-Band „Sabrosura de Cuba“ im El Bocado oder die gut gelaunte Schlagerparty von Paul Music im Wirtshaus am See. Im Belushi spielt sogar ein „Echo“-Preisträger: Mellow Mark erhielt den „Newcomer-Echo“ für seine Verbindung von Rap mit Reggae- und Soulmusik. Eng dürfte es im Yachtclub werden: Gianny Dato & The Blue Tone powern intelligenten funkgeladenen Sound aus den Boxen. Und wer so richtig abrocken will, ist in „Bernd’s Bar“ gut aufgehoben, mit dem Classic Rock von Rabbits Revenge.

Erstmals an der „City of Music“ beteiligt ist das „Local“ – vielleicht besser bekannt unter seinem früheren Namen „Delphi“. Hier legt DJ Stefan S. Hits der 90er-Jahre auf. Insgesamt hat die „City of Music“ fünf DJs zu bieten. Gleich drei davon legen bei der „Aftershowparty“ im GZH auf, von 22.30 Uhr bis 3.30 Uhr: DJ Matze Ihring sorgt für Musik aus den Charts, DJ Bonito deckt das Spektrum 90er und Party ab und mit Max Lean ist ein House-DJ mit an Bord.

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