Der Plan: „ Alina“ (Autonomous Landing and Navigation Module) wird zusammen mit zwei Lunar-Rovern auf der Mondoberfläche landen
Der Plan: „ Alina“ (Autonomous Landing and Navigation Module) wird zusammen mit zwei Lunar-Rovern auf der Mondoberfläche landen und diese erforschen. (Foto: dornier-museum)
Schwäbische Zeitung

In diesem Jahr jährt sich die erste Mondlandung zum 50. Mal. Das Dornier-Museum Friedrichshafen nimmt dies zum Anlass für eine Vortragsreihe rund um das Thema Mond. Seit der ersten bemannten Mondlandung am 20. Juli 1969 fanden eine Vielzahl weiterer Mondmissionen statt, die von den staatlich finanzierten Weltraumorganisationen getragen wurden. 50 Jahre nachdem Apollo 11 zum Mond aufbrach, wird es nun die erste privat finanzierten Mondlandung geben, die das Berliner Start-Up PTScientist für Ende dieses Jahres plant.

Das spektakuläre Raumfahrtprojekt mit dem Titel „Mission to the Moon“ wird am Mittwoch, 13. Februar, um 18.30 Uhr von Pius Durrer, einem bei PTScientists führenden Ingenieur, im Dornier-Museum vorgestellt.

Das Credo der PTScientists lautet: Das All gehört allen. Mit dieser Überzeugung führt Durrer die Zuhörer in seinem Impulsvortrag in die geplante Mondmission ein, wie das Museum mitteilt. Er gibt dabei sowohl Einblicke in das Unternehmen und seine Entstehung als auch in das Missionsziel – die erste privat finanzierte Mondlandung. Die PTScientists zeigen auf, wie aus einer kleinen Idee ein Unternehmen entstehen kann, das den „Apollo-Moment“ für die neue Generation schaffen möchte. Mit diesem spannenden Vorhaben gelang es, namhafte Sponsoren, wie Audi, Vodafone und Red Bull an sich zu binden. „Mission to the Moon“ soll dabei aber keinesfalls nur ein Medienspektakel darstellen, sondern auch zahlreiche Mitfluggelegenheiten für Nutzlasten bieten. Der Vortrag beginnt um 18:30 und findet im Hangar des Dornier-Museum statt. Einlass ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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