„Aktionswoche Pflege“ soll junge Menschen begeistern

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Vor dem Franziskuszentrum erklingt die „Sinfonie der Pflege“: Bei der Aktion im Rahmen der neuen Ausbildung bei der Stiftung Lie
Vor dem Franziskuszentrum erklingt die „Sinfonie der Pflege“: Bei der Aktion im Rahmen der neuen Ausbildung bei der Stiftung Liebenau im Bereich der Pflege informieren Altenpflegerinnen über eine neue Ausbildungsmöglichkeit. (Foto: stiftung liebenau)
Schwäbische Zeitung

Mitarbeiterinnen des Franziskuszentrums haben am frühen Dienstagmorgen, kurz nachdem sich Sturmtief „Sabine“ verzogen hatte, Schüler über die neu eingeführte Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann informiert. Laut Pressemitteilung der Stiftung Liebenau hatten sie nicht nur Infomaterial und Wegzehrung für die Passanten mitgebracht, sondern zeigten auf dem Franziskusplatz auch einen neuen Film über die Ausbildung.

„Wir wollen im Rahmen der ‚Aktionswoche Pflege‘ auf die neue Generalistik-Ausbildung aufmerksam machen“, sagt Frederike Stephan-Bosch, selbst gelernte Altenpflegerin und seit 23 Jahren im Beruf. „Der neue Ausbildungsgang führt die Berufsausbildungen der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zusammen und ist europaweit anerkannt“, so Stephan-Bosch. Im Ringen um die Aufmerksamkeit seien alle Register gezogen worden, heißt es weiter: So war auf der Fassade des Franziskuszentrums auch ein frisch produzierter Film zur neuen Ausbildung zu sehen. Der Film ist unter „Generalistik | Ausbildung Pflege bei der Stiftung Liebenau“ bei Youtube zu finden und soll junge Menschen für das Berufsbild begeistern.

Das ist laut Stiftung auch ganz im Sinne von Regionalleiterin Monika Paulus: „Die generalistische Ausbildung ist natürlich eine hervorragende Ausgangsbasis für junge Menschen, die nach ihrer Ausbildung noch weiter studieren möchten, zum Beispiel Pflegemanagement oder Pflegepädagogik.“ Ihr Fazit zur Aktion: „Wir freuen uns, wenn sich junge Leute wieder mehr für Pflegeberufe interessieren. Vielleicht ein wenig weg von der Technik und wieder hin zu den Menschen.“

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