Ailinger Autor für Buchpreis nominiert

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Thomas Richter
Thomas Richter (Foto: tr)
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Der Debütroman des Ailinger Autors Thomas Richter hat es in die Auswahl für die Online-Publikumsabstimmung zum Deutschen Phantastik-Preis geschafft. Das Fantasy-Jugendbuch „Afalis und das Amulett des Seelenwandlers“ ist in der Kategorie bestes deutsches Romandebüt nominiert.

Richter hat das Buch Ende 2018 im Selbstverlag publiziert, wie die Schwäbische Zeitung im Juni berichtete (22. Juni:, „Gegen alle körperlichen Widerstände“). Der 32-Jährige arbeitete seit 2014 an dem Fantasy-Roman und musste dabei viele Hindernisse überwinden. Er leidet an der fortschreitenden Krankheit „Muskeldystrophie Duchenne“, die zu schweren körperlichen Beeinträchtigungen führt. Dadurch muss er 24 Stunden am Tag beatmet werden. „Das Einzige, das ich noch selbstständig tun kann, ist meinen Computer zu nutzen – mit Hilfe einer speziellen Software und einer einzelnen Taste, die ich mit einem Finger bediene. Diese Technik hat mich unterstützt“, sagte Thomas Richter im Juni über den Prozess des Schreibens. Einen Teil des Buches diktierte er seiner Großmutter.

Das Buch handelt von dem Knappen Afalis, der davon träumt, ein Abenteuer zu erleben. Dieser Wunsch wird erfüllt, als sein Ritter ihn mit auf eine Reise nimmt. Ihr Weg zum Rat der Weisen ist lang und voller mysteriöser Begegnungen und Vorkommnisse.

Der Deutsche Phantastik Preis wird von der Zeitschrift „Phantastisch!“ und dem Online-Magazin „Corona Magazine“ verliehen und ist mit 500 Euro dotiert. Über den Preis wird in zwei Runden abgestimmt. Die erste Runde läuft noch bis zum 31. August. Pro Kategorie ziehen danach fünf Bücher in die nächste Runde. Bei dieser werden vom 15. September bis zum 31. Oktober die Gewinner gewählt. Abstimmen kann jeder im Internet unter www.deutscher-phantastik-preis.de.

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