15 Jugendliche werfen einen Blick ins Häfler Liebherr-Werk

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Schwäbische Zeitung

15 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren haben die Chance genutzt, und sich in den Ferien das Häfler Werk der Liebherr-Aerospace GmbH angeschaut. Bei der Aktion „wissen was geht“ der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis stellte das Unternehmen auch Ausbildungsmöglichkeiten vor.

Das Team der Liebherr-Aerospace bot den Teilnehmern der Ferienaktion „spannende Einblicke in die hochpräzise Fertigung von Luftfahrtkomponenten mit ihren speziellen Anforderungen an Genauigkeit und Dokumentation“, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt. Qualifiziertes Fachwissen und viel Erfahrung seien die Voraussetzungen für die Fertigung von Bauteilen, die die hohen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen für Hubschrauber- oder Flugzeugsysteme mit erforderlichen Genauigkeiten im Mikrometerbereich erfüllen. Auf einem Rundgang durch den gesamten Fertigungsbereich erhielten die Schüler einen Einblick in das Produktportfolio am Standort.

„Das ist ja hochinteressant hier,“ zeigten sich die Teilnehmer begeistert von den Eindrücken. Auch zur neuen Ausbildungswerkstatt in Friedrichshafen standen die Türen offen. Ab September werden dort acht Auszubildende ihre Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/in starten. Neben den Grundfertigkeiten bildet in Friedrichshafen die Verzahnungsfertigung einen zusätzlichen Ausbildungsschwerpunkt. „Wir freuen uns auf den Start im September, die letzten Vorbereitungen laufen“, so Birgit Hahn, Ausbilderin im Werk Friedrichshafen.

Mit einem Imagefilm informierte das Team der Liebherr-Aerospace über die Firmengruppe Liebherr, beantwortete zahlreiche Fragen zum Unternehmen und gab Tipps rund um das Thema Ausbildung bei Liebherr.

Viele Möglichkeiten

Das Unternehmen ist größter Ausbildungsbetrieb im Landkreis Lindau und bietet laut Pressemitteilung einen sicheren Ausbildungsplatz in einem modernen Familienunternehmen. Am Standort in Friedrichshafen werden Industriemechaniker ausgebildet. In Lindenberg werden die Ausbildungsberufe Industriekaufmann, Industriemechaniker, Technischer Produktdesigner, Oberflächenbeschichter und Werkstoffprüfer sowie Fachlagerist angeboten. Auch ein duales Studium in verschiedenen Fachrichtungen ist gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg möglich.

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