15 Jugendliche blicken in Produktion und Ausbildung

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Ausbildungsleiter Klaus Burkhard (rechts) zeigt den Jugendlichen die wichtigsten Stationen bei Zeppelin Systems.
Ausbildungsleiter Klaus Burkhard (rechts) zeigt den Jugendlichen die wichtigsten Stationen bei Zeppelin Systems. (Foto: Kirsten Lichtinger)
Kirsten Lichtinger

Zu einer „Wissen was geht!“-Veranstaltung der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis hat am Donnerstagnachmittag die Zeppelin Systems GmbH 15 Jugendliche an ihren Standort in Friedrichshafen eingeladen.

Ausbildungsleiter Klaus Burkhard präsentierte ihnen bei einem Betriebsrundgang die Produktion. „Hier geht es um die Entwicklung, Fertigung und die Montage von Silos und Anlagen für hochwertige Schüttgüter“, sagte er. Die Behälter erreichen eine Höhe von bis zu 40 Meter bei einem Durchmesser von zwölf Metern. Zu den Kunden gehören unter anderem Reifenhersteller, die Kunststoffindustrie, aber auch die Nahrungsmittelproduzenten.

Eine weitere Station war das Technikum. In diesem Labor werde das Schüttgut exakt auf seine Eigenschaften untersucht, denn die Statik des Silos wird auf den Inhalt abgestimmt, so der Ausbildungsleiter. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schüttgütern erläuterte Labormitarbeiterin Karina Schadt. Zuvor hatte Kim Papendorf, Praktikantin im Bereich Personal, den Jugendlichen die traditionsreiche Geschichte von Zeppelin und die heutige Geschäftsorganisation des Konzerns erläutert. Dazu gehören auch die zwölf Grafensätze, die die Basis der Unternehmenskultur bilden.

Christine Stolz aus der Personalentwicklung stellte die verschiedenen Ausbildungsberufe am Standort Friedrichshafen vor: „Für uns ist es wichtig, den Nachwuchs selbst auszubilden. Wir bieten anschließend einen sicheren Arbeitsplatz.“

Pro Jahr werden dort vier Konstruktionsmechaniker, zwei Mechatroniker und eine Fachkraft für Lagerlogistik ausgebildet. Für das duale Studium gibt es außerdem vier Ausbildungsplätze in den Studiengängen Maschinenbau und Elektrotechnik. „Wir empfehlen den jungen Leuten, möglichst viele Praktika zu machen“, sagte Stolz, denn das gebe Einblick in verschiedene Berufe und Unternehmen. Die Bewerbungsfrist beginnt im Mai oder Juni des jeweiligen Vorjahres. „Aktuell ist noch kein Ausbildungsplatz fest vergeben“, sagte Stolz. Sie gab den Jugendlichen auch einige Bewerbungs-Tipps: Ein Anschreiben und ein Lebenslauf seien erforderlich, beide unterschrieben. Zwei bis drei Zeugnisse sollten ebenfalls beigefügt sein. „Eine vollständige und fehlerfreie Bewerbung ist sozusagen die Eintrittskarte für die Einladung zum Bewerbungsgespräch“, sagte die Personalreferentin.

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