10 000 machen sich für Christoph 45 stark

Fast die Hälfte der Stimmen sind bereits gesammelt. 21 000 braucht es, um die Petition im Landtag einzureichen.
Fast die Hälfte der Stimmen sind bereits gesammelt. 21 000 braucht es, um die Petition im Landtag einzureichen. (Foto: mcb)
Schwäbische Zeitung

Drei Wochen nach dem Start der Online-Unterschriftensammlung gegen die geplante Verlegung des Rettungshubschrauber-Standorts am Klinikum Friedrichshafen haben 10 000 Menschen die Kampagne des Klinikums „Christoph 45 bleibt hier!“ unterstützt.

„Das ist wunderbar“, freut sich Prof. Dr. Volker Wenzel, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, in der Medieninfo. Noch bleibe Zeit, um die erforderlichen 21 000 Unterschriften zu sammeln, die nötig sind, um eine Petition im Landtag von Baden-Württemberg einzureichen. Wenzel sei sich sicher, dass dies gelingen wird – schließlich leben im Bodenseekreis mehr als 215 000 Menschen und sie alle müssten Interesse daran haben, dass die luftgebundene Rettung im Notfall in der Region und auf dem See nicht nur erhalten, sondern auch ausgebaut wird.

Das Klinikum Friedrichshafen wehrt sich mit allen Mitteln gegen die geplante Verlegung (die SZ berichtete mehrfach) und hat sich unter anderem mit dem der Entscheidung zu Grunde liegenden Gutachten, das vom baden-württembergischen Innenministerium in Auftrag gegeben wurde, auseinander gesetzt. Wenzel hat die gravierendsten Argumente gegen die geplante Verlegung in der Open-Petition (openpetition.de/!christoph45bleibt) zusammengefasst „So kann sich jeder ein Bild machen und entscheiden, ob er unsere Forderung unterstützt“. 98 Prozent der bisherigen 10 000 Unterzeichner, die 10 000ste Unterschrift kam übrigens aus Friedrichshafen-Ailingen, kommen übrigens aus Deutschland und 71 Prozent kommen aus dem Bodenseekreis. Viele Unterzeichner begründen ihre Unterstützung – manche arbeiten selbst im Rettungsdienst, andere waren froh, dass sie oder ein Familienmitglied dank des Hubschraubers schnell gerettet wurden, andere sehen einen direkten Zusammenhang zwischen der hiesigen Verkehrslage - vor allem im Sommer – und den dadurch erschwerten Bedingungen für die schnelle Rettung.

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