Über 200 Teilnehmer besuchen das Wundsymposium in Friedrichshafen

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Wundmanagerin Sabine Merkel erklärt verschiedene Möglichkeiten der Wundreinigung.
Wundmanagerin Sabine Merkel erklärt verschiedene Möglichkeiten der Wundreinigung. (Foto: Wundnetz)
Schwäbische Zeitung

Die Veranstalter des siebten Wundsymposiums im Graf-Zeppelin-Haus haben sich über eine Rekordbeteiligung gefreut. Die mehr als 200 Teilnehmer erfuhren allerhand Neues über die Behandlung von chronischen Wunden und den Umgang mit Patienten.

„Die Haut ist unser größtes Organ und unser Schutzmantel. Wenn dieser Schutzmantel ein Loch hat, ist das für die Patienten körperlich und psychisch sehr belastend“, wird Dr. Martin Pfeifer, Vorsitzender des Vereins Wundnetz Bodensee-Oberschwaben in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Für eine gute Versorgung sei es wichtig, über alle Berufsgruppen hinweg ein gutes Wundmanagement aufzubauen und sich zu vernetzen.

Im Angebot waren Vorträge und Workshops, um zum einen Basiswissen zu vermitteln, zum anderen um „Raritäten“ im Wundmanagement vorzustellen. Krankenschwestern und Altenpflegerinnen gehörten ebenso zu den Teilnehmern wie Ärzte und Orthopädieschuhtechniker. „Auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein“, „Wissen auffrischen“ und „sich untereinander austauschen“ waren oft genannte Gründe, am Wundsymposium teilzunehmen. Gut besucht waren auch die Infostände der Hersteller, an denen sich die Teilnehmer Produkte und Einsatzgebiete vorstellen und erklären lassen konnten. „Das Interesse am Symposium zeigt, welche Bedeutung das Wundmanagement in Kliniken, Arztpraxen und bei ambulanten Pflegediensten hat“, zieht Hildegard Kerler vom Organisationsteam ein positives Fazit.

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