Wilhelm-Schussen-Halle: Umbau verläuft nach Plan

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Laut einem Zwischenbericht des Architekturbüros Plösser liegen die Arbeiten zum Umbau und zur Sanierung der neuen Feshalle in Er
Laut einem Zwischenbericht des Architekturbüros Plösser liegen die Arbeiten zum Umbau und zur Sanierung der neuen Feshalle in Eriskirch kosten- und zeittechnisch im Plan. (Foto: ANDY HEINRICH)
Freier Mitarbeiter

Die Sanierungsarbeiten und der Umbau der Festhalle samt Neubau des Kindergartens laufen nach Plan. Dies hat der ausführende Architekt, Manuel Plösser, in seinem Zwischenbericht am Montagabend im Rathaus mitgeteilt. „Die Vergabearbeiten laufen gut, die Baustelle ist bislang unfallfrei und wir bewegen uns im Rahmen der Kostenberechnungen“, sagte der Planer zuversichtlich.

In seinen Ausführungen über den Stand der Arbeiten an der neuen Festhalle betonte Plösser die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde. „Wir reden hier von einem Meilenstein in der städtebaulichen Gemeindegeschichte und planen, sobald der Rohbau abgeschlossen ist, für die interessierte Öffentlichkeit einen Rundgang durch die Großbaustelle“, bemerkte der Experte, bevor er einen Rück- und Ausblick über den Planungstand und die aktuellen Bauarbeiten vor Ort gab.

Noch bis Juli dieses Jahres sei man mit den Erd- und Stahlbetonarbeiten zu Gange, inzwischen konnten neben weiteren Arbeiten die Zwischenwände in Richtung Kindergarten gestellt werden. Plösser: „Sollte die Witterung mitspielen, werden wir im Laufe des Juli 2019 mit dem Rohbau abschließen, Hülle dicht vermelden und anschließend das Richtfest feiern können“. Bislang habe man die Abbrucharbeiten, den kompletten Roh- und Gerüstbau sowie die Einlegearbeiten Elektro erfolgreich und kostentechnisch im vorgegebenen Rahmen vergeben können. Wie der Verantwortliche weiter erklärte, sei es für die Verlässlichkeit der weiteren Planungen wichtig, die nächsten Ausschreibungen, die Anfang März erfolgen sollen, zu forcieren. Mit den Gewerken zur Gebäudehülle wie Dämmung, Außenhülle, Holzbau, der Dachabdichtung, der Fassade mit Fenster und Sonnenschutz sowie den Klempner- und Flaschnerarbeiten, aber auch den Gewerken für die Technik wie Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro, werde man einen weiteren großen Schritt angehen. „Es ist uns wichtig ihnen mitzuteilen, dass wir, was die bereits ausgeschriebenen und vergebenen Arbeiten angeht, im kalkulierten Kostenrahmen liegen. Sie sehen, die Vergabearbeiten laufen gut. Wir sind zuversichtlich, dass die Gesamtkosten in Höhe von rund neun Millionen Euro eingehalten werden können. Und das ist in der derzeitigen Situation im Baugewerbe nicht selbstverständlich“, so Plösser, der für die Ausarbeitung der Außenanlage, für die Bemusterung des Innenraumes sowie der Möbel einen Zwischenbericht samt Besichtigungstermine vorschlug.

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