Riebsamen begleitet „Sozial“-Spaziergang

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CDU-Bundestagsabgeordneter Lothar Riebsamen (links) schaut sich mit Mitgliedern des CDU-Ortsverbandes in Eriskirchs „Neuer Mitte
CDU-Bundestagsabgeordneter Lothar Riebsamen (links) schaut sich mit Mitgliedern des CDU-Ortsverbandes in Eriskirchs „Neuer Mitte“ um, wo derzeit das Projekt „Inkludiertes Wohnen“ umgesetzt wird. (Foto: CDU)
Schwäbische Zeitung

Lothar Riebsamen, CDU-Bundestagsabgeordneter des hiesigen Wahlkreises und Mitglied des Ausschusses für Gesundheit, brachte einem Pressebericht zufolge reichlich Zeit mit, als er der Einladung des CDU-Ortsverbandes Eriskirch zu einem Gemeindebesuch folgte. Und sei bei einem „Sozial“-Spaziergang auf der Achse„Festhalle – Kindergarten – Schule – Sporthalle – Pflegeheim – Lebensräume für Jung und Alt – Inkludiertes Wohnen gut gefüllt gewesen.

Startend an der Baustelle der Festhalle und des neuen Kindergartens wurden die Notwendigkeit und die Vorzüge klar benannt, die die Synergieeffekte durch mehrfache Nutzung von Räumen mit sich bringen wird, heißt es. Die Schule mit der neu errichteten Mensa habe für angeregte Gespräche bezüglich Ganztagesschule und außerschulische Betreuung gesorgt, aber auch für bauphysikalische Einblicke, wie eine wartungsfreie Holzverschalung funktioniere.

In St. Iris führte der Leiter Matthias Strobel durch das Haus und gab laut Bericht Einblicke in den Alltag des Pflegeheims. Nachfragen bezüglich Personalstand und generalisierte Ausbildung (Kranken-, Kinderkranken- und AltenpflegerInnen machen künftig die gleiche Ausbildung) hätten neue und ergänzende Einblicke in die Arbeit im Altenpflegebereich. Wie die CDU mitteilt, berichtete Lothar Riebsamen, dass er in Kürze zu einer Sitzung in Berlin Vertreter der Stiftung Liebenau als Praxisexperten bezüglich Erhöhung der Kurzzeitpflegeplätze eingeladen habe. Diese Erhöhung sei im Koalitionsvertrag auch auf Betreiben von Riebsamen niedergeschrieben worden und werde jetzt vorangetrieben, da ein eklatanter Mangel an Kurzzeitpflegeplätzen bestehe und die Heime eine finanzielle Ausstattung hierfür bräuchten.

Danach führte der Rundgang zu einer Baustelle, auf der Raum für Wohnungen, Gewerbe und inkludiertes Wohnen entsteht. Laut Bericht werden dort Menschen mit Behinderungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten in Wohngemeinschaften selbstbestimmt wohnen, was als große Bereicherung angesehen wird. Zum Abschluss folgte der Besuch in den „Lebensräumen für Jung und Alt“, wo der Familientreff unter Leitung von Simone Neurohr ein Familiencafé veranstaltete, wie es heißt. Sie erklärte den Aufbau der Familientreffs im Bodenseekreis, deren präventive Arbeit und die örtlichen Angebote vom Babytreff über „walk and talk“, einem neuen Angebot, bei dem der gemeinsame Spaziergang zu Gesprächen genutzt wird, bis zu den betreuten Spielgruppen ab einem Jahr. Dort habe ein aufschlussreicher Spaziergang einen netten Ausklang gefunden.

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