Neue Festhalle: Nach dem Spatenstich geht’s los

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Freier Mitarbeiter

„Mit einem Spatenstich beginnt etwas Neues. Ab heute bauen wir offiziell die neue Festhalle in Eriskirch“: Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Arman Aigner am Dienstagnachmittag die kleine Feier anlässlich des Beginns der Bauarbeiten am neun Millionen Euro teuren Projekt. Das neue kulturelle und sportliche, aber auch gesellschaftliche Herzstück der Schussengemeinde soll im Laufe des Sommers 2020 fertig und seiner Bestimmung übergeben werden.

Bereits vor einigen Monaten haben die Abriss- und Entkernungsarbeiten an der Wilhelm-Schussen-Halle begonnen und konnten nun weitestgehend abgeschlossen werden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde durfte Bürgermeister Arman Aigner am Dienstagnachmittag Vertreter des Gemeinderates, der Verwaltung, der Vereine, der Kirche, aber auch Planer, Architekten und ausführende Firmen samt den Schützlingen des Kindergartens Regenbogen zum symbolischen Spatenstich begrüßen. „Viel Vorarbeit, Planung und zahlreiche Sitzungen waren im Vorfeld unter der Regie meines Vorgängers Markus Spieth von Nöten, damit wir heute hier stehen können. Mein Dank gilt allen, die sich so engagiert für dieses großartige Projekt eingesetzt haben“, erklärte Arman Aigner.

1,68 Millionen D-Mark

Vor allem die im Nachhinein beschlossene Integrierung eines neuen Kindergartens im hinteren Teil der Halle habe es den Planern nicht leicht gemacht und stelle sie vor neue Herausforderungen. Eriskirchs Rathauschef erinnerte an die Anfänge der Halle, die 1967 für 1,68 Millionen D-Mark geplant und schließlich zwei Jahre später unter der Ägide des damaligen Bürgermeisters Alexander Blank in Betrieb genommen werden konnte. Heute, ungefähr 50 Jahre später, stehe man erneut an diesem Ort, um eine moderne, zeitgemäße und attraktive Halle für alle Bürger zu bauen.

Architekt Manuel Plösser sprach von einem symbolträchtigen Tag für Eriskirch: „Dies wird ein Ort der Begegnung, des Gesprächs, der Musik und der Bewegung, aber auch ein neues zuhause für die Kindergartenkinder. Ich werde nie vergessen, als mitten in den Planungen ein Anruf von der Gemeindeverwaltung kam: Herr Plösser, wir haben ein Problem, wir müssen noch einen Kindergarten mit rund 600 Quadratmeter Gesamtfläche unterbringen“, erinnerte sich der Planungsexperte.

Ordentlicher Schluck

Für die Gemeinde Eriskirch sei dieses Vorzeigeprojekt mit einer Bruttoinvestition in Höhe von etwa neun Millionenen Euro ein ordentlicher Schluck aus der Flasche, den man erst einmal stemmen müsse. Bereits im Frühjahr 2019 soll Manuel Plösser zufolge mit dem Rohbau begonnen werden, derzeit würden durch ein Spezialunternehmen entsprechende Vorbereitungen und Tiefbauarbeiten angegangen.

„Mögen diese Baustelle stets unfallfrei und ohne größere Probleme vorangehen“, wünschte der Planer. Im Anschluss trug der Nachwuchs aus dem Kindergarten Regenbogen zur Freude der Gäste mit Schaufel und Helm das Lied vor: „Wer will fleißige Handwerker sehen.“

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