Autofahrer stirbt bei schwerem Unfall auf B31 - Straße voll gesperrt

Lesedauer: 4 Min
Crossmedia Volontär
Digitalredakteur

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist es gegen vier Uhr morgens auf der Bundesstraße 31 zwischen Eriskirch und Schlatt zu einem schweren Unfall gekommen.

Ein Autofahrer prallte nach Angaben der Polizei aus noch ungeklärten Gründen zunächst an die Leitplanke und geriet von dort auf die Gegenfahrbahn. 

Die Strecke ist voll gesperrt.
Die Strecke ist derzeit voll gesperrt. (Foto: www.svz-bw.de/verkehrslage.html)

Ein entgegenkommender Lastwagen kollidierte daraufhin frontal mit dem Auto, das sofort in Flammen geriet. Der Fahrer konnte sich nicht mehr retten und verstarb noch an der Unfallstelle.

Gutachter untersucht Schäden am Fahrbahnbelag

Nach jetzigen Erkenntnissen wurde der Lastwagenfahrer nur leicht verletzt. Er befindet sich zur Behandlung in einem Krankenhaus. 

Auch der LKW wurde stark beschädigt. (Foto: Feuerwehr Eriskirch)

Bereits um kurz vor 5 Uhr sperrte die Polizei die Strecke. Derzeit ist ein Gutachter vor Ort. Laut Polizei müsse auch festgestellt werden, wie hoch die Schäden am Fahrbahnbelag seien. 

Lange Sperrung nötig

Die Sperrung soll noch bis zum Abend andauern. Grund sind Reparaturarbeiten am Tunnel, der beim Unfall beschädigt wurde. Eine Umleitung ist durch Eriskirch eingerichtet. Die Umleitungsstrecken sind laut Polizei stark belastet.

An der Umleitung staut sich der Verkehr. (Foto: Andy Heinrich)

Erst als der Brand gelöscht war, haben wir die Person im Auto gesehen. 

Reinhold Petzi, Kommandant der Feuerwehr Eriskirch

Als erstes am Unfallort war die Feuerwehr Eriskirch. „Das Auto war bei unserem Eintreffen bereits im Vollbrand“, sagte Reinhold Petzi, der Kommandant der Feuerwehr Eriskirch der Schwäbischen Zeitung, „es befand sich am Eingang des Tunnels“. Zeitgleich mit dem zweiten Einsatzwagen der Feuerwehr sei dann auch die Polizei eingetroffen. Das brennende Auto wurde von der Feuerwehr mit Wasser gelöscht. „Erst als der Brand gelöscht war, haben wir die Person im Auto gesehen“, sagte Petzi weiter.

Anschließend betreuten die Feuerwehrleute den LKW-Fahrer, der laut dem Feuerwehr-Kommandanten unter Schock stand. Wenig später übernahm die Betreuung der Rettungsdienst und brachte den LKW-Fahrer ins Krankenhaus. Auch bei der Bergung der Leiche half die Feuerwehr laut Petzi mit. Um kurz vor 8 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr Eriskirch beendet, 18 Einsatzkräfte waren rund vier Stunden im Einsatz. Am Donnerstagabend werden die Feuerwehrleute von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Inwieweit durch die Brandeinwirkung möglicherweise die Fahrbahndecke beschädigt wurde und nach Räumung der Unfallstelle weitere Verkehrseinschränkungen bestehen bleiben müssen, kann erst nach erfolgter Bergung der Fahrzeuge beurteilt werden.

Unfallschwerpunkte & aktuelle Verkehrsmeldungen

Die Kommentarfunktion zu diesem Artikel wurde deaktiviert.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen