72-Stunden-Projekt: Jugendliche schaffen Wohlfühloase

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Die Projektteilnehmer schaffen in 72 Stunden ein gemütliches Plätzchen im Garten des Hauses St. Iris.
Die Projektteilnehmer schaffen in 72 Stunden ein gemütliches Plätzchen im Garten des Hauses St. Iris. (Foto: St. Iris)
Schwäbische Zeitung

Der Bund der katholischen Jugend (BDKJ) hat Ende Mai deutschlandweit zu einer 72-Stunden-Aktion aufgerufen. Jugendliche nahmen auch in der Region zahlreiche Projekte in Angriff. Im Hau sSt. Iris haben die Teilnehmer im Garten eine Wohlfühloase geschaffen, wie das Haus mitteilt. Das Haus der Pflege St. Iris hatte sich für die Aktion beworben und für diese Idee den Zuschlag erhalten.

Als Projektgruppe wurden die Auszubildenden und Studierenden der Firma Winterhalter Gastronom GmbH in Meckenbeuren zugeteilt. Der Auftrag lautete, einen Teil der Wiese im Garten des St. Iris zu einem bepflanzten Hochbeet umzugestalten, umrahmt von einer Natursteinmauer und ergänzt durch eine Sitzgelegenheit. Als Abschluss der Aktion war eine Feier zusammen mit den Bewohnern auf die Beine zu stellen.

Das Projekt war ein voller Erfolg und die Teilnehmer haben alle ihnen aufgetragenen Aufgaben innerhalb der 72 Stunden mit Bravour erledigt, heißt es in einer Pressemitteilung des Hauses.

„Wir sind glücklich und stolz auf unser Ergebnis. Es hat uns riesigen Spaß gemacht und uns als Gruppe noch einmal viel stärker zusammengeschweißt“, zog Projektkoordinatorin Sabrina Traub im Namen der Auszubildenden und Studierenden der Firma Winterhalter Gastronom GmbH am Sonntag bei der Übergabe des neuen Hochbeets ihr Fazit.

Einrichtungsleiter Matthias Strobel von der Stiftung Liebenau zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Teilnehmer und lobte den Zusammenhalt der Truppe. „Im Vorfeld waren wir uns nicht sicher, wie realistisch unsere Vorstellungen und Wünsche hinsichtlich der Gestaltung des neuen Gartens innerhalb dieser kurzen Zeit überhaupt sind. Das Ergebnis aber kann sich mehr als sehen lassen. Es ist für uns und unsere Bewohner ein toller Ort entstanden, an dem wir nun fleißig gärtnern und ernten, aber auch verweilen können. Ich danke allen am Projekt beteiligten Personen und den ortsansässigen Firmen für die vielen Zeit- und Sachspenden, vor allem aber natürlich den Jugendlichen für den großartigen Einsatz.“

Aus der Nähe bestaunt werden kann der neue Garten im Haus St. Iris dann am 29. Juni ab 11 Uhr. An diesem Tag richtet dasHaus das jährliche Sommerfest aus, zu dem alle Nachbarn, Interessierte und Freunde eingeladen sind.

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