So haben die „Move’ler“ die diesjährige Saison erlebt.

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Mit der Abschlussfahrt auf den Höchsten endete die diesjährige „Move“-Saison. Doch beinahe alle Teilnehmer waren sich sicher: Sie wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein. Trainer und Teilnehmer erklären, was für sie das Besondere am Radsportprogramm „Move“ ist.

Aloysius Deutschen: „Ich habe gelernt, meine Kraft einzuteilen.“

Aloysius Deutschen bezeichnet sich selbst als sehr überzeugten Teilnehmer. Seit drei Jahren trainiert er in einer Tettnanger Gruppe mit. „Durch Move habe ich gelernt meine Kraft besser einzuteilen“, sagt Deutschen. Seine sportlich Leistung habe sich extrem verbessert. „Dazu hätte ich mich nicht alleine motivieren können. Durch das regelmäßige Gruppenerlebnis bei den Ausfahrten fällt es aber leicht, den inneren Schweinehund zu überwinden“, sagt der 57-Jährige und lacht. Er werde auch nach „Move“ mit einigen anderen Teilnehmern aus seiner Gruppe Rennrad fahren gehen.

Andrea Heiberger: „Wir haben alle ein gemeinsames Ziel.“

Andrea Heiberger war in diesem Jahr zum dritten Mal dabei und radelte in der Tettnanger Gruppe drei mit. „Auch wenn man öfter mitmacht, lernt man durch die Vorträge und die Gruppenfahrten immer wieder etwas dazu“, sagt Heiberger. Besonders beeindruckt sei sie davon, dass man auch mit moderatem Tempo die Leistung steigern könne. Außerdem gefalle ihr die „Move“-Gruppendynamik: „Alle haben ein gemeinsames Ziel: Sich sportlich zu verbessern und bei jeder Ausfahrt Spaß zu haben. Das verbindet ungemein“, sagt Heiberger.

Gerhard Stöckler: „Ich habe bei Move viele tolle Leute kennengelernt“

„Durch Move habe ich Leute kennengelernt, die ich sonst nie getroffen hätte. Mit vielen bin ich inzwischen sehr gut befreundet“, sagt Gerhard Stöckler. Er trainiert seit drei Jahren eine Gruppe aus Weingarten. Zuvor war er selbst als Teilnehmer dabei. „Die Leute in meiner Gruppe waren in diesem Jahr sehr unterschiedlich. Wir hatten große Altersunterschiede und Leute aus vielen verschiedenen Berufen.“ Trotzdem sei die Gruppe schnell zu einer Einheit geworden. Zwei Teilnehmer mussten aus gesundheitlichen Gründen aufhören. „Alle anderen waren bis zum Schluss mit viel Motivation dabei.“

Move – Hobbyradfahrer werden fit auf dem Rennrad
Als die Radsportaktion Move im April in die achte Runde geht, ist das Ziel klar: Hobbyradfahrer sollen in vier Monaten so fit auf dem Rennrad gemacht werden, dass sie danach einen Alpenpass fahren können. Bis dahin finden immer wieder gemeinsame Touren der Teilnehmer statt. So zum Beispiel am letzten Wochenende eine Fahrt auf den Höchsten.
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